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Interkulturelles Zentrum Atlant e.V.
Deutsch Ðóññêèé
Adresse: Nesselrodestr. 11, 50735 Köln   E-Mail: zmo@atlant-koeln.de  
Telefon: +49 221-6406780   Internet: www.atlant-koeln.de  
Fax: +49 221-6406878        
 
Unsere Welt ist dynamisch, kompliziert und multinational. Hier leben die Vertreter verschiedener Volksgruppen und Konfessionen, um miteinander sich zu ergänzen und zu bereichern.  
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Ereignisse
Silvesterfeste 14. Dezember 2013
Am 14. Dezember 2013 haben die Neujahrstagesvorstellungen für die Kinder und die Silvesterparty für die Erwachsenen stattgefunden, die schon seit vielen Jahren im Saal des internationalen Zentrums Caritas traditionell durchgeführt werden. Es wurden für die kleinen Zuschauer ein musikalisches Silvestermärchen vorgestellt. Väterchen Frost, Baba Jaga, der Schneemann und andere Gestalten des Märchens wurden von den Kindern erkannt. Sie nahmen an der Zauberaufführung mit Vergnügen teil. Nach der Vorstellung wurden die Kinder zusammen mit den Figuren der Vorstellung fotografiert und freuten sich über die Geschenke von Väterchen Frost.
Abend haben sich im Saal die Erwachsenen versammelt. Die Tische waren mit leichten Imbissen, Obst und Wein festlich bedeckt. Die Anwesenden erwartete ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit lebhafter Musik nach  jedem Geschmack in der Darbietung von Boris Olchowezkij. Die Atmosphäre wurde durch Heiterkeit, Erholung sowie lustige Spiele, Wettbewerbe und Tänze geprägt.
 
Tanz mit uns! 5.-12. November 2013
Das Interkulturelle Zentrum Atlant e. V. durchführte mit dankbarer Unterstützung der binationalen Jugendbegegnung (Deutschland – Russland/Dagestan) aus dem Programm „Internationale Jugendarbeit des Kinder- und Jugendplans des Bundes“ vom 5. bis zum 12. November 2013 das Projekt „Tanz mit uns!“. Zum Thema „Antidiskriminierung aufgrund ethnischer und nationaler Identität“ trafen sich die Jugendlichen von unterschiedlichen Kulturen in Köln. Die ganze Gruppe bekam dabei die prachtvolle Möglichkeit, eine Woche lang die Gesellschaft zu erleben und zu genießen: Fremdsprachenkenntnisse auszuprobieren oder zu erweitern, neue Kulturen und Traditionen kennenzulernen, eigene Heimat durch Tanz und Musik neuen Freunden zu schildern. Die jungen Menschen aus Dagestan bewunderten ihre neuen Freunde aus Deutschland nicht nur mit ihrer Transkulturalität, sondern auch mit dem rücksichtsvollen Umgang mit ihren Mitmenschen, was dazu beigebracht hat, dass die Begegnungszeit wie im Fluge verging. Dank dem spannenden projektthematischen Programm, an welchem sich alle Teenager sehr aktiv beteiligten, und abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten wurde Erwerb verschiedener sozialen Kompetenzen, Stärkung des Selbstvertrauens und Persönlichkeitsentwicklung ermöglicht. Die Jugendlichen lernten im Bereich der Kunst zu diskutieren, sich zu äußern und zu repräsentieren. Zum Schluss der gemeinsamen öffentlichen musikalischen Tanzaufführung im Saal vom Katholischen Pfarrzentrum Liebfrauenhaus (Köln-Mülheim) war dank dem vollen Zuschauerraum schwer zu übersehen, dass alle Ziele des Projektes „Tanz mit uns!“ zum Thema der Antidiskriminierung aufgrund ethnischer und nationaler Identität erfolgreich erreicht wurden,  das Projekt selbst als enorme Bereicherung für die Jugendlichen zu bezeichnen war und von Begegnungsteilnehmern festgestellt wurde: Deutschland ist nicht nur das, was gezeigt wird, sondern viel mehr – ein multikulturelles Land mit gastfreundlichen Gesichtern.
 
Grüne Forscher 20.-26. Oktober 2013
Wieso sollen sich Kinder in den Ferien langweilen, wenn das anders geht? Das Interkulturelle Zentrum Atlant e. V. wusste davon längst Bescheid. Genau aus diesem Grund wurde eine Projektmaßnahme zum Thema „Grüne Forscher“ von unserem Team in den Herbstferien organisiert. Fünfzehn Stadtkinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren bekamen eine wunderbare Möglichkeit, auf spielerische Weise ihre Umwelt zu entdecken, im Spiel ihre Persönlichkeit zu entwickeln und dabei auch einige positiven Erfahrungen mit der Natur zu machen. Damit Kinder die Natur richtig erleben konnten, wurde als Unterkunft das Naturfreundehaus Hardt in Bergisch-Gladbach ausgesucht, denn genau da gibt es eine Mehrzahl von Angeboten, um die Freizeit von Kindern sinnvoll zu gestalten. Im Rahmen von den täglichen sogenannten „Natur-Werkstätten“ hatten die Teilnehmer eine unmittelbare, im wahrsten Sinne des Wortes „handgreifliche“ Auseinandersetzung mit den Naturelementen, Erde, Wasser, Feuer und Luft, mit den Lebensprozessen und mit den Herbsterscheinungen der Natur. Die Projektideen wurden durch konkrete Anleitungen umgesetzt. Aus Pilzen und Nüssen,  Blättern und Moos wurden von Kindern kreative Kunstwerke gebastelt (Landschaftsdesigner). Mit eigenen Händen pflegten sie als kleine Gärtner im Garten vom Naturfreundehaus Blumen und Kräuter. Sie beobachteten als Förster Bäume im Wald, lernten als Biologen die Insektenwelt des Gebietes kennen, halfen als Köche bei der Zubereitung vom gesunden Essen und engagierten sich bei anderen alltäglichen Angelegenheiten. Die Projektmaßnahme „Grüner Forscher“ stärkte Selbstgefühl und Selbstorganisation der Kinder. Teamgefühl, soziale Selbstorientierung und natürlich körperliche Bewegung wurden durch gemeinsames Spiel und interessante Aufgaben von unseren Begleitern und Erziehern gefördert. Den jungen Menschen wurde gezeigt, wie man ein gesundbewusstes Leben genießen kann.
 
Besuch des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold 14. September 2013
Am 14. September 2013 hat das Integrationszentrum Atlant e. V. eine ganztägige Veranstaltung mit dem Besuch des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold organisiert. Die Besucher wurden in zwei Gruppen geteilt: Erwachsene und Schulkinder. Die Führung für die Erwachsene hat die Historikerin und Museumsleiterin Dr. Katharina Neufeld durchgeführt. Das Programm für die Jugendlichen wurde vom Dipl. Pädagoge (Geschichte/ Religion) Eduard Wölk (MA) vorbereitet.
Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte verfolgt das Ziel, dem besonderen Weg der Russlanddeutschen ein Gesicht zu geben und den Menschen ihre Kultur und Geschichte nahezubringen. Das Museum hat in seinen Beständen zahlreiche wertvolle Dokumente zu den Themen Geschichte, Kultur und Leben in Russland und in Deutschland. Durch die Beispiele verschiedener Familiengeschichten wurden die TeilnehmerInnen motiviert, sich mit ihren eigenen Geschichten auseinanderzusetzen.
Das Thema „Kultur-, Migration- und Integrationsgeschichte russlanddeutscher Zuwanderer in Deutschland“ in Detmold wurde beim Besuch des Festivals im Städtchen Lemgo weiter beleuchtet. Die Veranstaltung in der Lipperlandhalle war dem 250. Jubiläum der Veröffentlichung des Manifestes von Katharina II. gewidmet. Umfangreiche Kunst- und Wanderausstellungen erzählten über die russlanddeutsche Geschichte vom Jahre 1763 bis heute.  Durch das Programm wurden die gewonnenen Einsichten aus dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte auf interessante Art und Weise vertieft.
 
Projektarbeit „Uns verbindet Geschichte“
Im Interkulturellen Zentrum Atlant e. V. in Köln wird die Arbeit an einem lebendigen Jugendprojekt „Uns verbindet Geschichte“ fortgesetzt. Das Projekt wird aus Mittel der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ finanziert. In Workshops und bei Museumsbesuchen setzen sich die Jugendlichen, die vier wesentlichen Kulturen vertreten, mit Migrationsgeschichte ihrer Minderheiten (türkisch, kurdisch, russlanddeutsch und jüdisch) auseinander und erwerben das historisches Wissen dazu.
Während des Trainings „Interkulturelle Kompetenzen“ im Juni wurde das Aufeinanderstoßen von Kulturen dargestellt und optimale Verhaltensweisen in verschiedenen Lebenssituationen gefunden. Durch gemeinsames Spiel und Besprechen konnten die Jugendlichen den Abbau von Kommunikationsbarrieren und Vorurteilen trainieren. Es wurde durch die Förderung eines friedlichen Zusammenlebens ein Weg zur Toleranz und Verständigung, zum gegenseitigen Respekt und weiteren sozialen Kompetenzen aufgezeigt.
Im Juli 2013 fand eine Führung durch das NS-Dokumentationszentrum für drei Generationen - Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern statt. Im Rahmen der Veranstaltung erzählte die M. A. Historikerin Birte Klarzyk den Teilnehmern die Geschichte des EL-DE -Hauses. In dem Bau war vom 1935 bis 1945 die Gestapo-Zentrale unterbracht. Im Keller wurden Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, Oppositionelle und nicht angepasste Jugendliche wie die Edelweißpiraten gefoltert und im Innenhof hingerichtet. Seit 1981 ist das Gefängnis im Keller eine Gedenkstätte und das EL-DE-Haus Sitz des NS-Dokumentationszentrums. Die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ präsentiert den Kölner Alltag zwischen Überzeugung, Anpassung und Widerstand. Die Teilnehmer konnten während der Führung durch die Geschichte gehen und die Gewalt und Faszination, Verfolgung und Widerstand in der NS-Schreckensherrschaft anschaulich spüren.
Bei dem Workshop im höchst originelles Entdeckungs-Geschichtslabor „Jugend im Nationalsozialismus“ mussten die Teilnehmer selbst aktiv sein: mit der Hilfe von verschiedenen Alltagsgegenständen wurden „Mystery Questions“ gelöst, die in die Vergangenheit geführt hatten. Als Ergebnis wurden zahlreiche Biographien präsentiert und dadurch verschiedene Aspekte von „Jugend in der NS-Zeit“ aufgezeigt. Die Teilnehmer bekamen eine Möglichkeit, sich einmal mit der Geschichte vor und nach der NS-Zeit zu beschäftigen und aus der Geschichte zu lernen, weil sie ein warnendes Beispiel gegen Rassismus und Fremdehass ist. Leider konnten nicht alle Interessenten sich am Besuch des NS-Dokumentationszentrums beteiligen. Deshalb haben die Jugendlichen nachher ein Referat zum Thema geschrieben und eine PowerPoint-Präsentation über das EL-DE –Haus vorbereitet. Die Publikationen sind auf unserer Webseite (Archiv) veröffentlicht.
Im Rahmen des Projektes wurden mehrere Treffen zum Thema „Als ich nach Deutschland kam…“ vorbereitet, durchgeführt und noch weiter geplant. Ehemalige Gastarbeiter/innen, Aussiedler/innen, Kontingentflüchtlinge berichten den teilnehmenden Jugendlichen über die Gründen ihrer Migration, ihre familiäre Situation und die Lebensumstände in ihrem Herkunftsland, über ihre Erlebnisse auf dem Weg nach Deutschland und das Alltagsleben in Deutschland. Sie teilen ihre Eindrücke, Probleme und Herausforderungen in der Anfangszeit des Aufenthalts, ihre Erwartungen an der Zukunft mit. Wichtig ist, warum sie ihre Heimat verlassen haben und in Deutschland geblieben sind, welche Wünsche und Hoffnungen sie mit der Migration verbanden und ob man von einer gelungenen Integration sprechen kann. Solche Kommunikation hilft den Jugendlichen ihre individuelle Ressourcen entdecken und weiterentwickeln, die ihnen im Alltag nützlich sein können. Zurzeit werden verschiedene Familiengeschichten gesammelt, aus Russisch und Türkisch ins Deutsch übersetzt und zur Veröffentlichung vorbereitet.
 
Die Reise in die Belgische Provinz Brabant 23. Juni 2013
Am 23. Juni 2013 fand eine eintägige Reise in die Belgische Provinz Brabant statt, organisiert vom Interkulturellen Zentrum Atlant e. V. Im komfortablen Bus in Begleitung vom erfahrenen Stadtführer Anatolij Makaschkin kamen die Touristen in die Stadt Mechelen, die schon seit den alten Zeiten durch die Glockenkunst berühmt geworden ist. Während des Spaziergangs durch die Stadt haben sie den Grote Markt mit dem Schöffenhaus à la frühe Gotik (Schepenhuis) und mittelalterlichen Rathaus besucht. Die bekannteste Sehenswürdigkeit Mechelens ist die in die Liste des Kulturerbes der UNESCO eingetragene Kathedrale des Heiligen Romuald. In der Kathedrale gibt es etwas Bilder von hervorragenden Meistern, darunter die berühmte „Christi Kreuzigung“ von Van Dyck. Eine Fortsetzung der architektonischen Komposition sind der schöne Palast der Margarete von Österreich, das Rathaus und die Barockkirche des Heiligen Johanns (XV. Jahrhundert). In der Peter-und-Paul-Kathedrale ist eine reiche Gemäldesammlung zu sehen, die sich auf das 17. Jahrhundert bezieht. In der weltberühmten Bierbrauerei Het Anker konnten die Interessenten verschiedene Biersorten abschmecken.
Die Stadt Löwen ist eine Perle Flanderns und hat uns mit dem Rathaus, einem ergreifenden Meisterwerk von später Gotik, beeindruckt. Das schönste weltliche mittelalterliche Gebäude der Welt, dessen Fassade 236 Statuen schmücken, ist ein Museum der Freilichtskulpturen. Gegenüber dem Rathaus befindet sich die Sankt-Peter-Kirche.
Löwen ist vor allem durch die älteste katholische Universität der Welt (1425) bekannt, an der noch der berühmte niederländischer Philosoph und Humanist Erasmus von Rotterdam studierte. Jetzt werden dort jährlich etwa 30 000 Studenten ausgebildet. «Ich hatte keine Ahnung, dass in solchen kleinen provinziellen Städtchen auf jedem Schritt und Tritt neue Entdeckungen auf uns warten, und so viele Sehenswürdigkeiten und historischen Denkmalen zu sehen gibt», - so war der Eindruck einer der Teilnehmerinnen Tamara Sch. von dem Ausflug.
 
Spielplatzfest Keupstraße 23. Juni 2013
Am 23. Juni ab 12 Uhr wurde die Schönheitskur des Spielplatzes an der Keupstraße/Ecke Clevischer Ring in Köln-Mülheim gefeiert. Neben Tee und Kuchen gab es attraktive Spiele und Aktionen. Das Einweihungsfest wurde von Henriette Reker, Dezernentin für Soziales, Integration und Umwelt, offiziell eröffnet. Es wurde ein umfangsreiches Programm für Groß und Klein mit einem Fotoshooting mit einer professionellen Fotografin und einer Mülltonnenrallye angeboten. Die Spielplatzpaten, den Atlant e.V. und die Freie Evangelische Kirche setzten sie sich mit der Sauberkeitsinitiative „Hallo Nachbar, Danke schön“ des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes in Verbindung. Die Mitglieder der Kunst AG vom Atlant e.V. , die Firma Harbeke und die Sprayer rund um den Graffitikünstler Dirk Schmidt gestalteten eine Wand in ehrenamtlichem Engagement mit phantasievollen Bildern.
An dem Feiertag wurden Waffeln gebacken, man konnte Süßigkeiten mit dem türkischen Tee genießen. Die Theatergruppe aus dem Interkulturellen Zentrum Atlant e.V. hat den Kindern eine kleine Puppenvorstellung zum Thema der Wechselbeziehungen in der Familie vorgeführt. Die Mädchen in den malerischen Anzügen tanzten sehr lustig die Quadrille unter den Beifall aller Anwesenden. Es waren viele Fotografien von verschiedenen Momenten des Feiertages gemacht, besonders mit unseren jungen Künstlern.
Henriette Reker war zufrieden mit dem Ergebnis der vorbildlichen Zusammenarbeit aller Kräfte: „Die Mädchen und Jungen sollen sich in dieser Oase wohlfühlen, an der sie mit ihren Spielkameraden in Kontakt treten, spielen, toben oder sich auf der Wiese ausruhen und die farbenfrohen Wandbilder anschauen können.“
 
Europäische Jugendbegegnung (Bulgarien-Deutschland) 10-17. Juni 2013
Eine bilaterale Jugendbegegnung im Rahmen des EU-Programms JUGEND IN AKTION ist ein Projekt, bei dem 16 Jugendlichen mit entsprechendem Begleitpersonal für 8 Tage im Naturfreundehaus Hardt (Bergisch-Gladbach)  zusammengekommen sind, um auf europäischer Ebene gemeinsam etwas zu schaffen. In unserem Projekt „ Know your rights!“ arbeiteten die jungen Menschen aus zwei Ländern (Bulgarien und Deutschland) zusammen an dem Hauptthema „Kinder haben Rechte“.  Grundlage dieses Projektes ist das in den Artikeln 2/4/31 der UN-Kinderrechtskonvention festgehaltenen Rechte auf Spiel, Freizeit, Erholung und gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder. Methodisch erfolgte die Zusammenarbeit in Workshops und pädagogischen Freizeitaktivitäten durch informelles Lernen. Das Bewusstsein für gemeinsame europäische Werte (Menschrechte, Demokratie, Toleranz, Interkulturelle Kompetenzen) wurde bei den Jugendlichen gestärkt. Darüber hinaus wurde das Interesse für europäische Themen durch das Projekt bei den Teilnehmern gesteigert. Zum Abschluss des Projektes haben alle Teilnehmer einen Jugendpass des europäischen Musters (Youthpass for Youth Exchange) erhalten, der ihnen bei der Ausbildung und beim Arbeitsantritt helfen wird.
 
Eine Freude für Kinder und Erwachsene 2. März 2013
Das Integrationszentrum Atlant hatte wieder eine Freude für Kinder und Erwachsene durchgeführt. Am 2. März 2013 präsentierte das Theater für Kinder mit Zuschauerbeteiligung eine neue Vorstellung. Bei der Aufführung des märchenhaften Bühnenstücks «Es war einmal ein Königreich...» war es im Saal des internationalen Zentrums Caritas so voll, dass kein Apfel zum Boden fallen konnte.
«Es war ein schöner Zustand, die Vögel sangen, die Sonne leuchtete, es gab eine Menge Spaß, aber dann haben die bösen Hexen alles zerstört», - so hat eines der Kinder das Märchen nacherzählt.
«Der Zweck unserer Arbeit ist, die Seele der Zuschauer zu berühren und den Eltern zu helfen, sich an die russischen Märchen und Lieder, mit denen sie aufgewachsen sind, zu erinnern, damit sie dann das russische Volksschaffen an ihren Kindern weiter übergeben», so die Regisseurin und Autorin des Drehbuches Tatjana Buss. Dabei haben sich die Laiendarsteller verschiedener Altersgruppen versammelt: arbeitstätige Menschen, Studenten der Uni, Mütter mit kleinen Kindern. Trotz der Schwierigkeiten haben alle leidenschaftlich und ehrenamtlich bei der Ausführung mitgemacht. Die „Schauspieler“ haben ein großes schöpferisches Potential und riesig viel Enthusiasmus. Die Proben wurden in der Atmosphäre der Einmütigkeit und des gegenseitigen Verständnisses durchgeführt.
Tatjanas Meinung nach ist es sehr wichtig, die Zuschauer in die Vorstellung einzubeziehen. Die Kinder haben den Helden des Märchens geholfen, alle Schwierigkeiten zu überwinden, und an der Vorstellung teilgenommen: gesungen, getanzt und verschiedene Rätsel gelöst. Die Zuschauer waren vom Bühnenstück berührt, entzückt und begeistert. Zu der nächsten Vorstellung werden sie auch unbedingt kommen.
Am Abend haben sich im Saal an den festlich bedeckten Tischen die Erwachsenen versammelt, um den Internationalen Frauentag zu feiern. Im Programm des Feiertages standen die Lieblingshits in der Darstellung von Boris Olchowezkij, Spiele und Quize, Wettbewerbe und Tänze. Es gab keinen Platz für Langeweile.
 
Silvesterfeste 22. Dezember 2012
Am 22. Dezember 2012 haben die Neujahrstagesvorstellungen für die Kinder und die Silvesterparty für die Erwachsenen stattgefunden, die schon seit vielen Jahren im Saal des internationalen Zentrums Caritas traditionell durchgeführt werden. An den Veranstaltungen haben zirka 160 Kinder und mehr als 300 Erwachsenen teilgenommen. Im Foyer des Zentrums schuf der Maler Igor Liebermann aus Atlant e. V. Skizzen der Kinderporträts für die Interessenten und schenkte sie den Kindern zur Erinnerung. Die kleinen Zuschauer haben nicht nur ein Neujahrsmärchen nach einem originellen Drehbuch angeschaut, sondern waren auch selbst zusammen mit den Märchengestalten Teilnehmer der Vorstellung. Die Kinder in eleganten Maskenkostümen führten mit Vergnügen die Reigen auf, tanzten zusammen mit Väterchen Frost und Schneewittchen, Baba Jaga und Koschtschej Bessmertnyj, Malvina und Burattino und anderen märchenhaften Personen. Nach der Vorstellung wurden die Kinder zusammen mit den Figuren der Vorstellung fotografiert und freuten sich über die Geschenke von Väterchen Frost.
Am Abend haben sich im Saal die Erwachsenen versammelt. Die Tische waren mit leichten Imbissen, Obst und Wein festlich bedeckt. Die Anwesenden erwartete ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit lebhafter Musik nach  jedem Geschmack in der Darbietung von Boris Olchowezkij. Die Atmosphäre wurde durch Heiterkeit, Erholung sowie lustige Spiele, Wettbewerbe und Tänze geprägt.
 
Aktive Generation
Das Interkulturelle Zentrum Atlant e. V. in Mülheim arbeitet weiterhin mit den Senioren aus Köln und Umgebung. Am September 2012 wurden alle Interessierten zu einer ungewöhnlichen Exkursion durch das Zentrum der Alt-Stadt «Die Hexen in Köln» eingeladen. Es erwartete sie eine hinreißende Geschichte über Hexen, Zauberer und die übrige Teufelei.  
Im Oktober hatte Atlant e.V. die Teilnehmer ihrer Senioren-Gruppe zu einem Besuch der Rubensausstellung eingeladen. Zwanzig Senioren besuchten das Wuppertaler Von der Heydt-Museum. Die Kunsthistorikerin Anna Allmann aus St. Petersburg gewährte den Gästen Einblicke in das Leben und Schaffen Peter Paul Rubens in russischer Sprache. Sie beantwortete jede Frage und schaffte eine angenehme Atmosphäre.
Mit der Hilfe eines Audiogerätes konnte jeder auch noch in der letzten Reihe, die Erklärungen zu jedem einzelnen Bild klar verstehen. Darum wissen jetzt auch alle, dass Peter Paul Rubens für seine Vermittlerrolle, die zur Unterzeichnung des Friedensvertrages führte, vom englischen König zum Ritter geschlagen wurde.
Ein anderes Mal wurde im Rahmen der Seniorenarbeit eine interessanteste eintägige Fahrt in die Städten Aachen und Monschau organisiert. Eine Gruppe aus circa 30 Leuten fuhr mit einem Reisebus in der Begleitung des Fremdenführers Anatolij Makaschkin.
Das bemerkenswerte malerische Städtchen Monschau befindet sich zwischen den Bergen Eifel, die die belgischen Ardennen fortsetzen, im Tal des Flusses Ruhr. Die zahlreichen Fachwerkhäusern, die schief und krumm dem Bergflüsschen entlang stehen, haben vor allem die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich gezogen.
Die Gruppe machte einen Spaziergang durch das Stadtzentrum der Stadt Aachen, wo die Leute solche sehenswürdigen Denkmals und Brunnen bewundert hat, wie zum Beispiel Eisenbrunnen, Puppenbrunnen mit beweglichen Figuren oder den so genannten Geldbrunnen. Die Gruppe war vom Besuch des historischen Rathauses und des Wahrzeichens der Stadt Aachen - des weltberühmten Aachener Dom, sehr beeindruckt.
«Tolle Sachen macht Atlant für die Leute mit Migrationshintergrund. Diese Fahrten sind wie eine belebende Quelle für meine Seele. Ich besuche diese Städte schon zum zweiten Mal, bin trotzdem immer wieder begeistert», so Frau Filonenko, eine der Teilnehmerinnen.
 
Keine Zeit für Langeweile
Eine der Hauptrichtungen der Tätigkeit des Integrationszentrums „Atlant e.V.“ ist die Arbeit mit den Kindern. Während der Sommerferien wurden für Kids verschiedene Veranstaltungen organisiert. Der Besuch des Zeiss Planetariums in Bochum, das zu den modernsten Einrichtungen dieser Art weltweit gehört, hat die Teilnehmer sehr beeindruckt. Im Odysseum, dem spannendem Entdeckermuseum in Köln, waren die Kinder von den vielen wissenschaftlichen Experimenten sehr begeistert.  Noch haben die Schüler einen Ausflug in den Kölner Zoo gemacht, am Piratenfest teilgenommen, bei der Schiffstour ins Siebengebirge mitgemacht und anderes mehr.
Im November hat eine kostümierte Führung für Kinder im Kölner Karnevalsmuseum einen Bogen von den Anfängen bis zur Gegenwart gespannt, die Herkunft von Bauer und Jungfrau erklärt und die Schatzkisten des Museums geöffnet. Die Besucher haben die Stars der karnevalistischen Musikszene getroffen und etwas über die andere Art Karneval zu feiern erfahren.
Im Dezember hat Atlant e. V. Kinder zur Aufführung der Kinderoper «Die Schneekönigin» nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen (Komponistin Esther Hilsberg) in der Kammeroper Köln eingeladen. Später wurde für eine Kindergruppe die Kostümstadtführung «Teufelsfluch und Hexentanz» durchgeführt. Die Teilnehmer haben erfahren, was man braucht, um durch die Luft zu fliegen, Häschen zu zaubern und wann ein Liebeszauber am besten wirkt.
Im September und Dezember bekamen alle Interessenten die Möglichkeit, wieder das reizende Phantasialand zu besuchen. Dieser Märchenpark mit seinen zahlreichen Shows, Attraktionen und Spielplätze ist ein purer Vergnügungsort für alle Besucher.
 
Das Treffen mit dem Bezirksbürgermeister in Finkenberg 28. März 2012
Am 28. März 2012 haben sich im Gemeindezentrum der Evangelischen Hoffnungskirche Porz-Finkenberg viele Menschen versammelt. Sie kamen, um ihre Probleme mit dem Herrn Willi Stadoll, Bezirksbürgermeister Porz, zu besprechen.  Das Treffen wurde von den Vertretern des Integrationsrates der Stadt Köln Dimitri Rempel und Lyudmyla Beysorina mit der Unterstützung vom russischsprachigen Block «EDINSTWO» organisiert.
Im Gespräch beteiligten sich Frau Monika Möller aus dem Stadtrat; Herr Jürgen Auth, Sozialraumkoordinator von Diakonie Michaelshoven e. V. für Finkenberg, Grembergshoven, Porz - Ost und Eil; die Seniorenvertreterinnen Ute Saher und Rosa Thomas aus Porz; Raissa Myachkova, Leiterin des Kinder-Musik-Theaters „Der Spass“; Stella Shcherbatova, Leiterin des Begegnungszentrums Porz und viele andere.
Die Anwesenden haben dem Bezirksbürgermeister zahlreiche Fragen zu ihren Wohnbedingungen und zu dem alltäglichen Leben im Stadtteil Porz-Finkenberg gestellt. Ihre Wohnungen sind in einem extrem schlechten Zustand: Aufzüge funktionieren nicht, Lichtanlagen und Gegensprechanlagen sind oft kaputt, die Wasserleitungen/Röhre müssen unaufschiebbar repariert werden. Sehr häufig wird an den Briefkästen randaliert. Die Mühlbehälter werden nicht regelmäßig entleert und stehen überfüllt. Für die Mieter sind die Vermieter oft nicht erreichbar.
Die Haupteingangstüren sind nicht abschließbar. Dies führt dazu, dass die Jugendlichen sich oft in den Treppenhäusern treffen, Alkohol trinken, rauchen und Drogen nehmen. Der Drogenmissbrauch in diesem Stadtviertel nimmt immer mehr zu.
„Wegen Drogen und Alkohol ist die Polizei hier regelmäßig unterwegs. Es wäre gut, für die Süchtigen Perspektiven zu schaffen. Wir tun alles, was in unserer Macht liegt“, so Herr Willi Stadoll. Wegen schlechten Wohnbedingungen sollten die Mieter zum Mieterschutz gehen, nur dann haben sie Chancen, entweder die Wohnung zu wechseln oder die Miete zu kürzen. Über den Mieterschutz können Einwohner die Hausverwaltung anklagen.
Die Seniorenvertreterin Frau Ute Saher schlug vor, Nachbarschaftstreffen und Spielplatzpatenschaft zu organisieren. Frau Monika Möller von dem Stadtrat sprach davon, dass man alle Probleme zusammenfassen solle, um dann eine Mieteminderung anzufordern. Sie hat alle Anwesenden zu einem Treffen in demselben Saal am Freitag, den 30. März 2012 um 17. Uhr eingeladen. Und es wurde geplant, zu diesem Treffen nicht nur die Hausverwaltung und den Polizeileiter, sondern auch die Vertreter von der Jugendverwaltung und Sozialamt zum Kommen aufzufordern. Hoffentlich werden die betroffenen Stadtteilbewohner sich zusammenschließen und die Hauseigentümer dazu bringen, die Ansichten der Mieter zu beachten und ihre Immobilien aufzuwerten.
 
Die Feier der Ziehharmonikaspieler 03. März 2012
Am Samstag, den 3. März 2012, fand im zentralen Saal des Internationalen Zentrums der Caritas ein Frühlingsfestival «Zauberklang der Volksmusik» statt. Das Fest wurde vom Integrationszentrum «Atlant e. V.» mit der Unterstützung des Netzwerkes «EDINSTWO» und des Russischen Friedensfonds organisiert. Zum ersten Mal ist in Köln eine solche Veranstaltung stattgefunden, zu der die Volkskollektive, Ziehharmonikaspieler, Akkordeonisten und Sänger der Volkslieder aus verschiedenen Regionen Deutschlands kamen. Im Programm des Feiertages waren mehr als 100 Teilnehmer vorgestellt, darunter Vertreter von den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
Das Hauptziel des Festivals war die Aufbewahrung, Popularisierung und Entwicklung der darstellerischen Volkskunst des Harmonikaspiels aller Arten. Andrej und Ludmila Mangold und Olga Sartisson haben das Programm des Konzertes zusammengestellt und die Teilnehmer des Feiertages eingeladen.
Die Ausstellung der verschiedenen Arten von Ziehharmoniken und die Fotoausstellung haben ein riesiges Interesse beim Publikum erweckt. Im Foyer konnten die Anwesenden für sich Fotos vom Feiertag bestellen, eine Tasse Kaffee oder Tee trinken oder einfach sich unterhalten.
Mit einem Begrüßungswort an alle Gäste und Teilnehmer öffnete der Stellvertretende Vorsitzender des Integrationsrates Köln Dimitri Rempel das Festival. «Die Ziehharmonika war in Deutschland erfunden, in 30er Jahren des XIX. Jahrhunderts nach Russland gebracht und hat sich dort so akklimatisiert, das sie als ein russisches Volksinstrument angenommen wird. Zurzeit gibt es zahlreiche Variationen von Ziehharmonikas. Und im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung ist die russische Ziehharmonika, die die ganze Breite der russischen Seele repräsentiert. In den Händen des Meisters kann sie vieles. Die Harmonikaspieler waren besonders aufgeregt und haben sich auf diesen Feiertag sehr gefreut, die Nummern des Programms geübt, sowie auch Melodien und „Tschastuschkas“ (ein kurzes komisches Lied, das von Generation zu Generation  von Mund zu Mund weitergegeben wird), verfasst. Und jetzt werden die professionelle Darsteller und Amateure ihre Meisterschaft zeigen», so Herr Rempel.
Das Fest der Ziehharmonika dauerte mehr als vier Stunden, war aber fast wie ein Augenblick verflogen. Es wurden zahlreiche Lieder gesungen und freie Melodien gespielt! Im Repertoire der Teilnehmer waren russische und deutsche Volkslieder und Melodien, aber auch moldauische, ukrainische und Zigeuner-Musik wurde dargestellt. Der ganze Saal hat mit dem Chor «Stammheimer Stimmen» begeistert mitgesungen. Die feurigen Tänze und temperamentvollen Rhythmen in Darstellung des Duettes aus Köln Swetlana Iljuschtschenko und Jekaterina Engel haben dem Publikum viel Lebensfreude und reizende Stimmung geschenkt. Einige Artisten haben elegante Trachten für die Veranstaltung vorbereitet. Die Zuschauer genossen das übermütige Spiel der Künstler und Laiendarsteller, sangen zusammen mit den Artisten und amüsierten sich von ganzem Herzen. Von Zeit zu Zeit konnten die Zuschauer nicht widerstehen und fangen an zu tanzen.
Solche Veranstaltungen wie das Frühlingsfestival in Köln beweisen die Liebe des Volkes zur Folklore. Es wäre schön, wenn solche Einführungen in die lebendige Volksmusik eine Fortsetzung bekommen würden.
 
Das Treffen mit der Bezirksbürgermeisterin 01 März 2012
Am 01. März 2012 fand ein Treffen der Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion mit der Bezirksbürgermeisterin des Bezirkes Chorweiler Frau Cornelie Wittsack-Junge statt. Das Treffen wurde von den Vertretern des Integrationsrates der Stadt Köln Dimitri Rempel und Lyudmyla Beysorina mit der Unterstützung vom Netzwerk zur Förderung der Integration von Spätaussiedlern und Migranten «EDINSTWO» organisiert.
Am Anfang des Treffens hat Frau Cornelie Wittsack-Junge erklärt, welche Pflichte und Aufgaben sie als Bezirksbürgermeisterin und die Bezirksvertretung und Verwaltung habe. Weiter konnten die Bewohner des Bezirkes Chorweiler ihre Wünsche und Vorschläge äußern, die verschiedene Seiten des Bezirkslebens betreffen. Die Anwesende haben viele Fragen gestellt. Frau Cornelie Wittsack-Junge erklärte den Anwesenden, dass z. B. privat-rechtliche Geschichten zwischen Mieter und Vermieter nur ein Rechtsanwalt lösen kann. In Privateigentum können die Ämter nicht eingreifen, aber Sie könne eine Anfrage machen. Die Bezirksbürgermeisterin notierte sich die wichtigsten Fälle. Die Anwesende zeigten Besorgnis über den Brandschutz ihrer Häuser und die Sauberkeit der Nachbarschaftsorten. Leider gibt es überall Probleme mit den Hundebesitzern. „Der Bezirkordnungsamt soll verstärkt werden“, - so Frau Wittsack-Junge.
Die Leute interessierten sich, ob es möglich wäre, Räumlichkeiten für Beratungen in der Muttersprache und Plätze für sportliche Aktivitäten zu bekommen. Die bestehenden Angebote wären zu teuer. Die Bezirksbürgermeisterin schlug vor, ein Treffen mit den Sportvereinen zu organisieren und erzählte, welche Angebote für ältere und jüngere Menschen es momentan in Chorweiler gäbe. Die älteren Menschen haben die Möglichkeit, sich an Seniorenvertretung zu wenden.
Medizinische Versorgung ist auch ein Problem im Bezirk Chorweiler. Dank der Bemühungen der Bezirksvertretung konnte die Notfallambulanz in Florenzer Straße gerettet werden, und für die nächsten Jahre ist sie sicher. Aber die Bewohner des Bezirkes wünschen sich einen Orthopäde und einen Augenarzt in der Nähe. „Diese Faktoren hängen von verschiedenen Dingen ab. Das Gesundheitssystem ist sehr kompliziert. In Chorweiler gibt es zu wenig Privatpatienten und deswegen lohnt sich eine Praxiseröffnung nicht. Man muss das Gesetz ändern, um dieses Problem zu überwinden“, meinte Frau Wittsack-Junge.  
Beim Bedarf hat Herr Dimitri Rempel, Stellvertrender Vorsitzender des Integrationsrates, die Fragen ins Deutsch übersetzt und die Antworten der Bürgermeisterin den Anwesenden erklärt. Es ist auch ein Problem, dass viele Menschen aus der ehemaliger UdSSR, obwohl sie schon lange Zeit in Deutschland wohnen, trauen sich nicht, Deutsch zu sprechen. Und weil sie die Sprache nicht beherrschen, haben sie auch minimale Kenntnisse im Bereich ihrer Menschenrechte in Deutschland. „Man muss immer im Einzelfall entscheiden. Fragen Sie immer, bevor Sie etwas machen“, so die Bezirksbürgermeisterin. – „Die Stadt Köln kann Sie nur unterstützen, damit Sie ihre Rechte besser kennen.“
 
Seniorenarbeit bei Atlant e. V.
Wie man das schön sagt: “Altern ist keine Krankheit!“ Unter diesem Motto arbeitet das Interkulturelle Zentrum Atlant e. V. in Mülheim mit den Senioren aus Köln und Umgebung. „Ältere Mitbürger durch vielfältige Aktivitäten zu unterstützen, ihrer Freizeit durch gesellschaftliche und kulturelle Angebote neue Impulse zu geben, Hilfe bei der Überwindung der Sprachhindernisse zu leisten und einfach mehr Freude am Leben zu schenken – das sind unsere Ziele und wir erreichen sie mit Erfolg“, so Sprachkursleiterin Frau L. Kaliakina. Bei Atlant e. V. erwartet Senioren eine breite Palette an Möglichkeiten, aktiv zu werden. Die Angebote des Zentrums umfassen neben Sprachkursen die Einführungen in die Welt der neuen Medien (Umgang mit Internet, Laptop, Handy) sowie Ausflüge mit dem Reisebus oder Museums- und Opernbesuche. Daneben gibt es den Treffpunkt: Schachspiele, Kaffee- und Teetrinken, Infoabende, gemeinsames Filmanschauen, miteinander Reden und Feiern. Zu besonderen Anlässen bereichern Feste das Programm des Vereins, der 2004 von den Spätaussiedlern gegründet wurde. So wurden auch Weihnachten und das Neujahr gefeiert und am 8. März gab es ein schönes, buntes Programm „Internationaler Frauentag“. Mit selbstgebackenen Plätzchen und Kuchen in Begleitung schöner Musik hatte man viel Spaß und Freude. Witzige Spiele, bei denen nicht nur physische, sondern  auch geistige Geschicklichkeit gefragt wurde, ließen niemanden gleichgültig. Deutsche und russische Gedichte, Lieder, kleine Theaterstücke, Volksmusik und Volkstänze sorgten für eine heitere Stimmung. „Es ist schön, dass man Möglichkeit hat, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. So fühlt man sich nicht am Rande des Lebens, sondern richtig mitten drin.“, so Frau M. Müller, die schon seit ein paar Jahren alle Angebote des Zentrums wahrnimmt und aktiv mitmacht, seien es Sprach- und Computerkurse oder Ausflüge. „Ja, alt zu werden ohne dabei zu altern, das ist auch mein Wunsch und ich versuche fit und aktiv zu bleiben, um von dem Leben mehr zu haben, als nur zum Arzt oder in die Apotheke zu gehen.“, erzählt Herr H. Trebuschevskij, der ebenfalls den Deutschkurs bei Atlant e. V. besucht. Für ein gelungenes Miteinanderleben unter guten Bedingungen in einer gerechten Gesellschaft - egal, ob man alt oder jung ist, arm oder reich, ob man einen oder keinen Migrationshintergrund hat, engagiert sich der Verein Atlant und heißt alle willkommen.
 
Märchenfest 17. Dezember 2011
Weihnachten steht vor der Tür und bei dem Interkulturellen Zentrum Atlant e. V. wird es schon prächtig gefeiert. Am 17. Dezember in dem Saal des Internationalen Zentrums Caritas fand das Märchenfest statt. „Die Initiative der Deutschen Telekom „Ich kann was!“ hat unseren Kindern ein wunderschönes Märchenfest mit Überraschungen, Spielen und interessantem Programm geschenkt. Dank dieser Förderung war es möglich das Projekt „Kölsche Märchenwelt“ zu organisieren und durchzuführen.“, so die Projektleiterin Frau A. Kopylov. Am Morgen früh haben Kinder und deren Eltern den Saal geschmückt, den Tannenbaum aufgestellt und Dekorationen für das spannende Programm vorbereitet. Seit dem September haben Kinder verschiedene Märchen und Legenden, die mit der Stadt Köln und Umgebung verbunden sind, vor Ort gelesen und analysiert. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich sogar selbst in die Rolle des Märchenschreibers versetzt und nicht nur eigene Märchen ausgedacht, sondern auch die Illustrationen zu den Texten gemalt. Unter pädagogischer Leitung haben Kinder für das Märchenfest ein buntes und spannendes Programm vorbereitet, an dem Figuren aus verschiedenen Märchen beteiligt waren: Alter Zauberer aus dem Osten – Chassan Abdurrachman ibn Chottab, Hexen, Drachen, Pinocchio, Väterchen Frost und seine Enkelin Snegurka, verzauberte Schneeflocken und viele andere. Böse Hexen haben den Tannenbaum geklaut und versteckt und tapfere Märchenhelden mit dem Väterchen Frost haben ihn gefunden und das Fest gerettet. Es wurde getanzt, gesungen, gespielt und anschließen bekam jeder ein Geschenk von dem Väterchen Frost – eine Tüte mit Süßigkeiten. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, an den Proben teilzunehmen, die Bühnendekorationen zu basteln und die Kostüme für das Fest anzufertigen. Ich bin stolz auf unsere Arbeit, weil es uns gelungen war, alle zu überraschen. Auch ich kann jetzt Märchen schreiben!“, erzählte Patrick R. Ein Märchenfest mit märchenhaften Spielen, Zaubergetränken und märchenhaften Speisen ist eine Attraktion für Jung und Alt und ein wahres Erlebnis in dem alltäglichen Leben.
Am Abend haben sich im Saal die Erwachsenen versammelt. Die Tische waren mit leichten Imbissen, Obst und Wein festlich bedeckt. Die Anwesenden erwartete ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit lebhafter Musik nach  jedem Geschmack in der Darbietung von Boris Olchowezkij. Die Atmosphäre wurde durch Heiterkeit, Erholung sowie lustige Spiele und Wettbewerbe, die hinreißende Verlosung von den Reiseschecks und die glänzenden Tänze in der Darstellung der Mädchengruppe aus Atlant e. V. geprägt.
 
Feierliche Präsentation „Wir stellen uns vor!“ 15. Oktober 2011
Am 15. Oktober 2011 wurde in Köln unter dem Motto: „Wir stellen uns vor!“ zum zweiten Mal (das erste war am 30.01.2010) auf Initiative von „Atlant e.V.“ eine feierliche Präsentation von Spätaussiedlerinitiativen und Organisationen aus der Stadt Köln und Umgebung durchgeführt.
Die Vertretungen von verschiedenen Vereinen haben die Hauptausrichtungen ihrer Tätigkeit mit Fotos, Plakaten und Flayers gezeigt und ihre besten Veranstaltungen und Leistungen präsentiert. Die Jüdische Gemeinde und die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in NRW e. V. stellten verschiedene Bücher und Broschüren vor. Ein großes Interesse des Publikums hat der Infostand von „Atlant e. V.“ erweckt. Viele Interessenten wollten an dem von dem Sportklub angebotenen Spiel „Nowus“ teilnehmen.
Die Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes und der Abteilungsleiter Integration im MAIS des Landes NRW Anton Rütten haben die Teilnehmer herzlich begrüßt und ihnen viel Erfolg gewünscht. Sie interessierten sich sehr für die Arbeit aller Vereine.
Im Saal herrschte eine festliche Atmosphäre und gute Laune. Die Leute unterhielten sich sehr gerne miteinander, einige haben auch neue Kontakte für die weitere Zusammenarbeit geknüpft. Es gab viele abwechslungsreiche Gesprächsthemen.
Die Laienkünstler aller Generationen haben die Kultur verschiedener Völker auf der Bühne vorgestellt und begeisterte Reaktionen des Publikums geerntet. Das Programm war vielfältig. Man wurde getanzt, gesungen und Musik gespielt. Lustige Vorstellungen von „Sternchen“, „Konfetti“, der Ballettschule Boris Dopolitski u.a. Tanzgruppen, der Solo- und Chorgesang und die Darbietung der klassischen Musikwerken haben dem Publikum viel Freude geschenkt. Alle Anwesenden kamen zur Schlussfolgerung, dass solche Treffen sehr nutzbringend sind und haben ihren Wunsch geäußert, auch weiter bei solchen Veranstaltungen mitzumachen.
Die Idee von „Atlant e.V.“, alle Vertreter der öffentlichen und freien Organisationen zusammenzubringen, soll in Zukunft verstärkt und weiter ausgebaut werden. Damit waren alle einverstanden.
 
«Bildungschancen für uns Kids - heute und über Grenzen hinweg»
In Köln (Deutschland), Mailand (Italien) und Blagojewgrad (Bulgarien) wird mit Unterstützung vom europäischen Programm „Die Jugend in Bewegung“ (EU-Programm JUGEND IN AKTION) die Arbeit am Projekt «Bildungschancen für uns Kids  -  heute und über Grenzen hinweg» durchgeführt. Das Programm ist auf aktive europäische staatsbürgerliche Verantwortung, Solidarität und Toleranz zwischen den jungen Europäern gerichtet, um sie zur Gestaltung der zukünftigen EU zuzuziehen. Im Rahmen des von Atlant e.V. angebotenen Projektes betrachten die Teenager die Fragen der Realisierung der Kinderrechte auf Bildung in Deutschland, Italien und Bulgarien, besprechen die Beispiele der konkreten Rechtsverletzungen aufgrund Artikel 27-28 der Konvention über die Rechte des Kindes von Vollversammlung der UNO. Im September dieses Jahres war der erste, sehr wichtige Teil des Projektes realisiert: Der Aufenthalt der Vertreter der italienischen und bulgarischen Delegationen in Köln. Beim Treffen von den Organisatoren und Teilnehmern wurde das ganze Projekt besprochen, ein ausführlicher Plan der Durchführung der Projektveranstaltungen entwickelt und die Pflichten geteilt. Der zweite Teil des Projektes - ein unmittelbar Jugendaustausch - wird vom 28. Oktober bis zum 5. November laufenden Jahres realisiert. Dann werden sich schon alle Teilnehmer in Köln treffen. Auf diese Fahrt bereitet sich jeder von ihnen sorgfältig vor. Die Kinder stehen aktiv im Briefwechsel mit ihren neuen Freunden, bereiten die Präsentationen ihrer Länder, Städten, Traditionen, Bräuchen und die interessanten Tatsachen vor, drehen thematische Videosujets zum Projekt. In Köln wartet auf die Jugendliche ein spannendes und interessantes   Programm, u. a. Treffen mit den Amtspersonen, Exkursionen und natürlich informelle Kommunikation. Zum Abschluss des Projektes werden alle Teilnehmer einen Jugendpass des europäischen Musters (Youthpass for Youth Exchange) erhalten, der ihnen bei der Ausbildung und beim Arbeitsantritt helfen wird.
 
Integration durch handlungsorientierte Teilnahme an politischer Willensbildung. Die Parteien stellen sich vor. Juni und Juli 2011
In Sommermonaten Juni und Juli 2011 veranstaltete interkulturelles Zentrum Atlant e. V. ein Forum mit den Vertretern der politischen Parteien: SPD, Grünen und Linken. Die Mitglieder des Vereins und andere Interessierende hatten die Möglichkeit die Politik und Politiker in unmittelbarer Nähe kennenzulernen. Am Anfang des Treffens wurde eine kurze Darstellung der Geschichte der Partei gegeben und dann wurden unterschiedlichsten sozialen und politischen Themen  besprochen: Wo fängt man an, wenn man politisch aktiv werden will? Wie kann man Mitglied einer Partei werden? Was muss man als Mitglied der Partei beachten? Welche Aufgaben bringt mit sich die Parteimitgliedschaft? Wie kann  man seine eigene Partei gründen? Welche Position hat die Partei zu Fragen der Migration und Integration? Wie kann die Partei bei der Lösung von konkreten Problemen helfen wie z. B. bei der Eröffnung einer Schule, die Russisch als zweite Muttersprache anbietet usw. Viele Spätaussiedler waren bisher politisch nie aktiv gewesen, weil für sie das politische Geschehen soweit weg, ungreifbar und langweilig war und Parteien in Deutschland alle irgendwie «gleich» vorkamen.  Die Migranten aus ehemaliger UdSSR haben negative Erfahrung mit der Parteiarbeit aus dem Heimatland und wollen sich auch nicht in der neuen Heimat damit auseinanderzusetzen. Mit den durchgeführten politischen Treffen wollte Atlant e. V. seine Mitglieder und alle Interessierende zur politischen Aktivität auffordern. Aussiedlerinnen und Aussiedler sollen sich nicht machtlos fühlen und als einfache Mitläufer einfach nur da sein, sondern sie sollen selbst über ihre Zukunft entscheiden können.
 
1. Mai auf dem Kölner Heumarkt 01. Mai 2011
Der 1. Mai ist ein internationaler Feiertag und Kampftag der Arbeiterbewegung in der ganzen Welt. „Das ist das Mindeste!“ war das diesjährige Motto des 1. Mai. „Das Mindeste“ war dabei viel mehr als die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Es ging um faire Löhne, gute Arbeit und soziale Sicherheit. Rund 10.000 Menschen nahmen an der Demonstration und Kundgebung am 1. Mai 2011 in Köln teil. In diesem Jahr setzten die Kölner Gewerkschaften mehr auf lokales Kolorit und luden sich keinen Promi aus dem Bund ein. Andreas Kossiski, der neue starke Mann an der Spitze des DGB in Köln, hielt seine erste Rede, in der er einen grundlegender Politikwechsel und eine tief gehende Reform des Wirtschaftssystems forderte. Auf den Heumarkt gekommen waren auch Alt-OB Norbert Burger, Kölns erste Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und Jürgen Roters der aussichtsreiche OB Kandidat von SPD und Grünen. Das interkulturelle Zentrum Atlant e.V. präsentierte sich auch mit seinem Info-Tisch zum „Tag der Arbeit“ am Kölner Heumarkt. Der Stand vom Atlant war mit Broschüren, Flyer und Fotos gut ausgestattet. Das Wetter war hervorragend und in einer friedlichen und freundlichen Atmosphäre leisteten auch wir einen Beitrag zu der Arbeiterbewegung der Stadt Köln.
 
„Kölle putzmunter“…und Atlant ist dabei! 09. April 2011
Am Samstag den 09.04.2011 beteiligte sich Atlant e. V. an dem traditionellen Frühjahrsputz in Köln, der in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfand. Im Rahmen der Reinigungsaktion „Kölle putzmunter 2011“ hat es den Helferinnen und Helfer gelungen, den nahe liegenden Spielplatz, für den Atlant auch Patenschaft beantragt hat, von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Der überwiegende Anteil der Helfer waren Kinder und Jugendliche. Jugend, die heute den Dreck wegräumt, wird auch als Erwachsene mit gutem Beispiel vorangehen.  Alle Helferinnen und Helfer waren sehr aktiv und haben mit Fleiß und Engagement zu einem erfolgreichen Ablauf der Reinigungsaktion beigetragen. Als besonderes Dankeschön waren alle Beteiligten zu einem großen Helferfest um 15 Uhr am Tanzbrunnen eingeladen. Dort bedankte sich Herr Oberbürgermeister Roters persönlich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein familienfreundliches Programm, unter anderem mit Auftritten von Linus und der TOGGO-Tour von Super-RTL. Die vorher verteilten Eintrittskarten dienten dabei als kostenlose Fahrausweise für die Linien der KVB.
 
Ausflug ins Schnütgen- und das neue Rautenstrauch-Joest-Museum 29. März 2011
Am Dienstag  den 29.3.2011 um 11:00 Uhr trafen sich die Teilnehmer des Deutschkurses I u. II vor dem Schnütgen und dem Rautenstrauch-Joest-Museum. Wie auch schon in der Vergangenheit haben wir uns wieder ein schönes Ausflugsziel ausgesucht. Das neu gebaute Museum bot sich idealerweise an, um für etwas „Auflockerung“ im Alltag des Deutschkurses zu sorgen. Die an Kultur interessierten Teilnehmer waren durchweg begeistert.
Zuerst machten wir uns mit dem Schnütgen Museum vertraut. Hier entdeckten wir Kleinode der sakralen Kunst aus den unterschiedlichen Epochen. Durch die überschaubare Größe hatten wir allerdings noch genug Zeit, um noch das zweite Museum zu erkunden.
Besonders an dem Rautenstrauch-Joest-Museum zeigten unsere Teilnehmer Interesse, das unter dem Motto „Wohnen, Glaube, Identität − Themen, die uns Menschen verbinden und bewegen“ steht.
Farbenfrohe Masken, interessante Skulpturen, Häuser wie z.B. ein Tippi oder das Zelt der Toareg, Kleider und Alttagsgegenstände fesselten unsere Aufmerksamkeit.
Man kann wirklich nur betonen, dass es sich um eine ausgesprochen gelungene Ausstellung handelt. Die Themen sind vielfältig und ansprechend arrangiert und das moderne Designe des Museums bleibt sicher allen Besuchern noch lange positiv im Gedächtnis haften.
Nach diesem Tag freuen wir uns schon auf das nächste Highlight, ein bestimmtes Ziel steht zwar noch nicht fest, aber dank der Kreativität unserer Teilnehmer, lässt sich auf einen neuen Vorschlag sicherlich nicht lange warten.
 
Das 3. internationale Forum «Russisch außer Russland» 27. März 2011
Am 26 - 27. März 2011 fand in London das 3. internationale Forum der Direktoren und der Pädagogen der russischen Schulen im Ausland «Russisch außer Russland» statt. Organisiert wurde dieses Treffen von der Assoziation der russischen Kultur- und Ausbildungsvereinigungen EUROLOG-UK mit Unterstützung des Fonds «Russische Welt» und der Föderalen Agentur «Rossotrudnitschestwo». Am ersten Tag wurde für die Teilnehmer des Forums eine Bustour durch das Zentrum von London veranstaltet.
An der Plenarsitzung haben mehr als 100 Vertreter verschiedener Schulen und Vereine aus 32 Ländern der Welt teilgenommen. Die Teilnehmer wurden von dem Botschafter der Russischen Föderation in Großbritannien Alexandr Jakowenko und der Vertreterin des Fonds «Russische Welt» Irina Stepanowa begrüßt. Zweck des Forums war die Rolle der russischen Sprache als internationales Kommunikationsmittel und die Rolle der ausländischen russischen Schulen für zusätzliche Bildung. Im Namen des kölnischen Vereins «ATLANT» stellte  Eugenia Rempel ihren Vortrag «Durch Russisch zum Dialog und Verständnis» vor.
In den Sektionen wurden die psychologischen Problemen und die nicht traditionellen Unterrichtsmethoden, sowie die Anwendung künstlerischer Texte im  Literaturunterricht besprochen. Nach Meinung der Teilnehmer des Forums, war der Erfahrungsaustausch sehr produktiv.
In den Pausen wurde russische Literatur zu didaktischen Themen verkauft. Nach den informativen Seminaren wurden die besten ausländischen Russischlehrer mit dem Ehrenzeichen «Für die besonderen Verdienste der Erhaltung des Russischen im Ausland» ausgezeichnet. Am Abend fand für die Teilnehmer ein festliches Gala-Konzert statt, durchgeführt von Londoner Künstlern und Laienkünstlern der russischsprachigen Diaspora.
 
Workshop zum Thema «Das Deutsche Sozialversicherungssystem» 25. März 2011
Am 25. März von 12.00 bis 15.00 Uhr fand im Integrationszentrum «Atlant» ein Workshop zum Thema «Das Deutsche Sozialversicherungssystem» statt. Der Referent Oleg Reimche hat die Geschichte der staatlichen Sozialversicherung Deutschlands detailliert beleuchtet. Außerdem hat er darüber erzählt, welche Veränderungen das System der Sozialversicherung im Laufe von 100 Jahren erfuhr und was für die Zukunft zu erwarten ist. Zum Sozialversicherungssystem gehören: Die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Unfallversicherung, die Pflegeversicherung und die Rentenversicherung. Die letzte wurde  1891 von Otto von Bismarck eingeführt und hat sich besonders häufig verändert. Aufgrund  der demografischen Situation Deutschlands wurde 2006 die große Rentenreform durchgeführt. Den Teilnehmern wurde bewusst, wie sich die Situation der Rente in der Zukunft gestalten wird.
Außerdem gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen, welche reichlich genutzt wurde. Durch die kompetente und unabhängige Beratung von Herrn Reimche haben viele gelernt, sich im komplizierten Deutschen Sozialversicherungssystem zu orientieren. Die Anwesenden zeigten großes Interesse an den ähnlichen Veranstaltungen, die in Kürze durchgeführt werden.
 
Die Bildung eines neuen Jugend-Sportvereines in Köln 3. März 2011
Sport ist ein untrennbarer Bestandteil eines gesunden Lebensstils, der heute eine immer größere Bedeutung bekommt. Kein Zweifel, dass Training und Wettkampf zur Kräftigung des Körpers, zur Stimmungserhöhung und zur Arbeitsfähigkeit des Menschen beitragen. Außerdem sind die Kinder und  Teenager bei sportlicher Betätigung vom negativen Einfluss der Straße befreit, das Training stärkt ihre Willenskraft und verbessert ihr Selbstwertgefühl. Sport im Team erfordert gegenseitiges Verständnis, Rücksichtnahme und Zusammenwirken um in einem Wettkampf Erfolg zu haben.
In Deutschland gibt es ein breites Netz von verschiedenen Sportvereinen und ein entwickeltes Netz der Fitness-Klubs. Aber wegen der Mentalitätsunterschiede, ungenügenden Sprachkenntnissen und manchmal auch wegen des sozialen Status stoßen die Kinder und Teenager aus den Familien von Spätaussiedlern und russischsprachigen Migranten häufig auf bestimmte Schwierigkeiten beim Besuch dieser Vereine. Kaum eines dieser Kinder gelingt es in einem Golf- oder Tennisclub Mitglied zu werden.  
Am 25. und 26. Februar sowie am 3. März 2011 hat das Netzwerk «Edinstwo» (Einheit) nach der Initiative des stellvertretenden Vorsitzenden des Integrationsrates Dimitri Rempel, Gründungsversammlungen für Bildung eines neuen Jugend-Sportvereins in Köln in drei Bezirken der Stadt (Mülheim, Chorweiler und Porz) durchgeführt.
Es ist schon die Satzung erstellt, mit der der Verein folgende Ziele verfolgt:
- Aktive Heranziehung der Kinder und Teenager zum Sporttreiben, Organisation ihrer Freizeittätigkeit, Prophylaxe mittels des Sports gegen Drogensucht und Alkoholismus der Jugendlichen.
- Schaffung der Arbeitsplätze für Trainer und Sportlehrer, die aus der ehemaligem Sowjetunion ausgewandert sind und oft ehrenamtlich oder nicht in ihrem Beruf arbeiten;
- Aussuchen der Räume für Sporttraining.
Heute sind die sportlichen Maßnahmen in drei Bezirken der Stadt geplant: in Chorweiler, Porz und Mülheim oder Kalk. Vermutlich wird der Vereinsbeitrag für Sportübungen ungefähr 10-15 Euro im Monat sein (für diese Summe können die Jugendliche eine beliebige Sektion besuchen). Für Empfänger von Leistungen des ALG II / SGB II werden die Beiträge auf Antrag vom Jobcenter übernommen bis 120 E im Jahr, ab 01.01.2011.
Alle Anwesenden bei den Versammlungen haben die nützliche Initiative unterstützt. Es wurden auch Vertreter von den oben genannten Bezirken gewählt, die mit der Bildung der Gruppen und der Suche der Räume beschäftigt sind. Diese Personen wurden in den Vereinsvorstand gewählt.
Wir laden aller Interessenten zur Zusammenarbeit ein: Trainer, aktive Eltern, Kinder und Jugendliche.
Nehmen Sie Kontakt auf mit uns, wenn Sie zusätzliche Informationen bekommen möchten per Telefon: 0221-640 67 80; 0179-133 76 86, sowie per Webseite www.edinstwo.de oder E-Mail: info@edinstwo.de.

Gerne unterrichten wir Sie dann über die bereits bestehenden Möglichkeiten zum Mitmachen und eine Mitgliedschaft in dem Verein.
 
Silvesterfeste 19 Dezember 2010
Am 19. Dezember 2010 haben die Neujahrstagesvorstellungen für die Kinder und die Silvesterparty für die Erwachsenen stattgefunden, die schon seit vielen Jahren im Saal des internationalen Zentrums Caritas traditionell durchgeführt werden. An den Veranstaltungen haben mehr als 160 Kinder und zirka 300 Erwachsenen teilgenommen. Im Foyer des Zentrums schufen die Maler aus Atlant e. V. die Skizzen der Kinderporträts für die Interessenten und schenkten sie den Kindern zur Erinnerung. Die kleinen Zuschauer haben nicht nur ein Neujahrsmärchen nach einem originellen Drehbuch angeschaut, sondern waren auch selbst zusammen mit den Märchengestalten Teilnehmer der Vorstellung. Die Kinder in eleganten Maskenkostümen führten mit Vergnügen die Reigen auf, tanzten zusammen mit Väterchen Frost und Schneewittchen, Baba Jaga und Koschtschej Bessmertnyj, dem Schneemann und anderen märchenhaften Personen. Nach der Vorstellung wurden die Kinder zusammen mit den Figuren der Vorstellung fotografiert und freuten sich über die Geschenke von Väterchen Frost. Am Abend haben sich im Saal die Erwachsenen versammelt. Die Tische waren mit leichten Imbissen, Obst und Wein festlich bedeckt. Die Anwesenden erwartete ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit lebhafter Musik nach  jedem Geschmack in der Darbietung von Boris Olchowezkij. Die Atmosphäre wurde durch Heiterkeit, Erholung sowie lustige Spiele und Wettbewerbe, die hinreißende Verlosung von den Reiseschecks und die glänzenden Tänze in der Darstellung der Mädchengruppe aus Atlant e. V. geprägt.
 
Die Herbst- und Winterferien bei Atlant e. V.
Im Laufe der Herbst- und Winterferien 2010 hat der Verein Atlant e.V. Exkursionen in verschiedene Museen organisiert, eine zum Beispiel, in das Stadtmuseum. Für eine Gruppe von Teilnehmer des Integrationskurses wurde eine Führung durch das historische Stadtzentrum Köln durchgeführt.
Eine Gruppe von Kindern bekam die Möglichkeit, die Ausstellung TUTANCHAMUN - SEIN GRAB UND DIE SCHÄTZE zu bewundern.
Sie erfuhren viele interessante Dinge über das geheimnisvolle Ägypten und dem Pharao Tutanchamun, der vor über 3000 Jahren lebte. Schon im Alter von 8 Jahren wurde er König von Ägypten und bereits mit 19 Jahren ist er gestorben. Dass er bis heute so berühmt und bekannt ist, verdankt er seinem unermesslichen Grabschatz, der erst 1922 von Howard Carter entdeckt wurde. In der Ausstellung konnten die Kinder 3 Grabkammern im Maßstab 1:1 nachgebaut und neben der Goldmaske noch viele wunderbare Schätze zusammen mit dem Guide anschauen.  
Viel Spaß hatten die Kinder und Erwachsene beim Besuch des Phantasialandes in Brühl. In der Wintersaison garantierte es echten Schnee und eine traumhafte weihnachtliche Atmosphäre. Es gab aktionen pur für Groß und Klein so z.B. Motorschlitten fahren, Snowtubes, Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen und vieles mehr. Im diesem Winterparadies für alle Generationen waren alle wetterfesten Attraktionen geöffnet. Ob Akrobatik, Live-Gesang oder Eistanz – Phantasialand bat die perfekte Einstimmung auf die schönste Zeit des Jahres! Auch eine kulinarische Vielfalt, die kaum einen Wunsch offen gelassen hat, konnte dort jeder erleben. Alle Genüsse der Weihnachtszeit haben auf die Gäste im Phantasialand gewartet.
 
„Identität und Integration PLUS“ bei „Atlant“
Es ist nicht einfach für Aussiedler, die aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland kommen, ihre Stelle auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu finden. Die Zahl der Arbeitsplätzen ist begrenzt, viele beherrschen die deutsche Sprache nicht so gut, wie es wünschenswert ist, und sie haben ihre Berufsausbildung und ihre beruflichen Erfahrungen in Wirtschaftssystemen erworben, die sich von den Bedingungen in Deutschland stark unterscheiden.
Vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten bei der beruflichen Integration können sich Förderprogramme für Spätaussiedler nicht auf die Sprachvermittlung beschränken. Die Maßnahme enthielt eine Verbindung von fachlichem und sprachlichem Lernen, verfolgt also einen ganzheitlichen Bildungsansatz. Schon einige Monate bietet das Kultur- und Sportverein „Atlant“ in Mülheim einen Kurs für Spätaussiedler und  Familienangehörige der Spätaussiedler.  Die Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre alt sein, einen Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen haben oder bereits Deutsch sprechen können.
Der Kurs «Identität und Integration PLUS» ist ein Integrationsförderangebot, der auf den Integrationskurs aufgebaut wurde und sich vor allem mit den spezifischen Lebens- und Bedürfnislagen von Spätaussiedlern beschäftigt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert den Kurs und übernimmt die Kosten.
Der Kurs «Identität und Integration PLUS umfasst folgende Schwerpunkte:
• Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen. Sammeln von Bräuchen und Diskussion über die Gründe der Wanderung  im Plenum.
• Vorstellung von Deutschland als Einwanderungsgesellschaft, deutsche Regierung und Politik, große deutsche Städte und hervorragende deutsche Persönlichkeiten.
• Besuch von Museen und verschiedenartige Exkursionen.
• Eigeninitiative und Engagement, Aktivierung von Potenzialen der Zuwanderer. Die Teilnehmer lernen, wie sie sich in Deutschland politisch und gesellschaftlich beteiligen können.
• Alltagsbewältigung. Erfahrungen der Teilnehmer über „ungelungene“ und „gelungene“ Situationen im Alltag.
• Beruflichen Chancen und Möglichkeiten. Die Beteiligten bekommen Hilfe bei der Suche nach Arbeit oder einem Ausbildungsplatz. Sie erfahren, wie sie auf Ihre Ausbildung, Ihre Erfahrungen und Ihre Interessen aufbauen können. Ein Bewerbertraining soll unter anderem zeigen, wie die Gespräche mit Arbeitgebern verlaufen können und welche Unterlagen braucht man für eine Bewerbung.
Weitere typische inhaltliche Elemente des Unterrichts sind Berufsorientierung, Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch, Existenzgründung, Interkulturalität und Bildungssystem in Deutschland. Im Rahmen des Kurses werden verschiedene Diskussionen, Präsentationen, Rollenspiele sowie auch praktische Übungen an PCs durchgesetzt.
Der Unterricht  wird von spezialisierten und erfahrenen Dozenten und Experten durchgeführt. Individuelle Beratung und Betreuung während der Maßnahme soll den Teilnehmern helfen, ihre berufliche Zukunft zu sichern. Alle Teilnehmer zeigen ein großes Interesse für diesen Kurs.
 
Die Ferien bei Atlant e.V.
Im Kultur- und Sportverein Atlant e.V. geht auch während der Ferien die Arbeit flott von der Hand. Die Schüler bekommen Nachhilfe in Mathematik und Englisch, Erwachsene besuchen Computerkurse. Regelmäßig findet der Integrationskurs statt. Für die Sommerferien war für die Schüler ein interessantes und vielfältiges Programm vorbereitet. Die Kinder konnten sich unter fachmännischer Führung  mit viel Spaß von ihrem anstrengenden Schulalltag erholen. Mehrmals haben die Kindergruppen in Begleitung von Erwachsenen das Freizeitbad an einer  idyllischen Stelle - in der Waldung Dünnwald besucht. Alle badeten, lagen in der Sonne, spielten auf bzw. im Wasser, erholten sich im Schatten der weitverzweigten Bäume. Viel Vergnügen hat das Minigolf-Spiel auf dem Platz neben dem prächtigen Strand bereitet. Und in unmittelbarer Nachbarschaft liegt das bemerkenswerte Naturschutzgebiet  – der Wildpark Dünnwald! Hier lassen sich in großen, naturnahen Gehegen Wildschweine, Damwild und Muffelwild beobachten. Eine besondere Attraktion sind die Wisente: eine Wildrindart, die in freier Natur in Deutschland ausgestorben ist.
Die Reise in die Tierwelt wurde für unsere Kinder in einem der ältesten und zugleich modernsten Tierparks der Welt - im Kölner Zoo fortgesetzt. Mehr als 10.000 Tiere haben hier in modernen und weiträumigen Anlagen und Tierhäusern ein Zuhause gefunden, die nach den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere gestaltet wurden. Der Zoo ist durch den Elefantenpark, den größten seiner Art in Europa nördlich der Alpen, durch das Urwaldhaus für Menschenaffen und das Regenwaldhaus mit seinen paradiesischen Bewohnern bekannt. Mit einem riesigen Interesse und angehaltenem Atem haben die Kinder die farbenprächtigen Fische, Raubpiranhas und Krokodile im Aquarium beobachtet. Im Hippodom mit der afrikanischen Flusslandschaft, der zum 150. Jubiläum des Zoos eröffnet war, wurde das Leben der faszinierenden wilden Unterwasserwelt gezeigt.
Der so genannten "Filmtag" hat mit dem Ausflug in das "Cinedom" stattgefunden, wo in 14 komfortablen Filmsälen unter der Aufmerksamkeit der jungen Zuschauer die großen und kleinen Filmpremieren angeboten wurden. Jeder konnte nach eigenem Ermessen einen Film wählen.  
  Ein unvergessliches Ereignis für viele Kinder war die Vorstellung des Zirkus Düxerelli. Im großen Zirkuspavillon in der Manege traten Clowns, Akrobaten, Zauberinnen und Zauberer auf. Hier konnten die Kinder verschiedenen Alters kurzfristig sich in Clowns, Jongleure und Fakire verwandeln und ihre Fähigkeiten vorführen.
 Durch viele Experimente konnten die Kinder in dem riesigen, interaktiven Abenteuer-Wissenspark "Odysseum" in Köln-Kalk eine Fülle an Erkenntnissen gewinnen. An über 200 Erlebnisstationen wurden Fragen von der Entstehung der Erde bis zu der Zukunft unserer Welt interaktiv erforscht und beantwortet (es gibt dort sechs spannende Themenwelten: Computertechnologien, Erde und All, Menschen, Tiere, Kinderwelt und Sport). Alle sind mit modernster Technik ausgestattet, mit deren Hilfe jeder in die virtuelle Welt wechseln kann, um dort Fahrrad mit der Lichtgeschwindigkeit zu fahren, auf die Berge zu steigen, ein Flugzeug zu steuern oder in dem Filmstudio einen eigenen Film zu drehen.
Zahlreiche Abenteuer haben die jungen Gäste während einer Schiffstour erlebt. Für lange Zeit werden in ihrem Gedächtnis die lustige Zauberer und Clowns bleiben, die "springende" Festung, Animation und andere Überraschungen rundeten diese Tour auf dem Rhein ab.
Die Schulferien mit Atlant e. V. waren für die Kinder nicht nur eine bemerkenswerte Erholung, sondern dienten auch als wichtige Ergänzung ihrer bereits vorhandenen Kenntnisse.
 
Prophylaxe gegen Betrug von Rentnern und älteren Leuten 23. März 2010.
Zusammen mit dem Vertreter des Polizeipräsidiums der Stadt Köln Herrn Bretthauer wurde im „Atlant“ eine Prophylaxe gegen Betrug von Rentnern und älteren Leuten durchgeführt. Herr Bretthauer trug den Anwesenden darüber vor, dass sich in der Stadt in den letzten Jahren Verbrechen häuften, und die Auswanderer aus den Ländern der ehemaligen UdSSR besonders von diesen Verbrechen betroffen sind und eine besondere Risikogruppe darstellen. Die Gauner benutzen die Vertraulichkeit der Rentner, um an ihr Geld zu kommen. Dabei wird der Trickreichtum, Geld sich zu erschleichen mit jedem Jahr perfektioniert. Es erscheinen neue Methoden, z.B. Telefonbetrug. Der Kriminalpolizist warnte die Anwesenden davor, dass man unbedingt nicht vergessen darf:  Wenn ein Unbekannter an die Tür klingelt, oder über Telefon anruft und verschiedene Fragen stellt, darf  man nicht mit ihm sprechen. Aber die Rentner mögen es, sich umgekehrt zu verhalten:  Sie erzählen dem Unbekannten, dass sie ältere Leute seien, dass sie allein leben, sehr oft krank seien usw. … und sie freuen sich sogar über diesem Menschen. Nach dem Gespräch erhielten die Anwesenden auch von Hauptkommissar Bretthauer Merkblätter, wo die sogenannten  „Dienste“ beschrieben wurden, welche die Gauner gewöhnlich vorschlagen. Dort standen auch die zum Schutz gemeinten Umgangsregeln für die Leute gegen die verdächtigen Gäste. Herr Bretthauer antwortete auf vielfältige Fragen, gab konkrete Ratschläge, die den Rentnern helfen können. Er sagte, die Polizei und das Gesetz schützen ältere Leute vor den Gaunern, aber die Hauptsache sei folgendes: „ Liebe Leute! Seien Sie bitte vorsichtig, seien Sie nicht so vertraulich, schützen Sie bitte erstmal sich selber!“
 
Die richtige Wahl
Die Wahl für die Bildung des Integrationsrats der Stadt Köln ist eines der wichtigsten Ereignisse im öffentlichen Leben der multinationalen Polis. Sie fanden am 7. Februar statt. Die Stadtbehörden
mit dem Oberbürgermeister an der Spitze haben alles Mögliches getan, damit diese Wahlen stattfinden konnten. Die Wahlzettel wurden rechtzeitig versendet, und alle Interessenten konnten Ihre Willenserklärung äußern.
Am Abend des siebenten Februars sammeln sich im alten Gebäude des Rathauses im großen Saal für das Treffen mit der Öffentlichkeit  die Vertreter von mehr als 50  Nationalminderheiten der Stadt. Alle erwarten mit Ungeduld die Wahlergebnisse und schauen auf den Bildschirm, wo sie erscheinen sollen. Der Raum entspricht der feierlichen Atmosphäre: Eine moderne Halle, die an die altertümliche Ziegelmauer angrenzt; den Turm des Rathauses mit Steinfiguren der historischen Persönlichkeiten sieht man durch die Glasdecke. Das ist ein eigenartiges Symbol des Alten und des Neuen im Leben von Köln, das Symbol des Wandels in der hastigen Zeit. Die Gruppen der Anwesenden unterhalten sich an Tischchen für Fourchette, tauschen Meinungen aus, begrüßen die Bekannten. Auch funktioniert hier das Büffet , und die Interessenten können sich mit Saft und mit belegten Broten stärken.
19.40 Uhr tritt der Oberbürgermeister Herr Jürgen Roters auf. Er wendet sich an die Anwesenden mit der Begrüßungsansprache, gratuliert ihnen zu diesem wichtigen Ereignis in ihrem Leben und verkündet die Ergebnisse, die sofort auf dem Bildschirm erscheinen. Mal hier, mal dort, in Abhängigkeit von der Information, hört man jubelnde Ausrufe. Die einzige russischsprachige Gruppe „EDINSTVO“ freut sich auch, weil sie den vierten Platz besetzt. Das ist ein richtiger Sieg des Blocks, der zum ersten Mal an den Wahlen teilgenommen hat. Keiner hat übrigens die Wahlen finanziert. „EDINSTVO“ hatte ganz bescheidene Möglichkeiten, trotzdem bekommt sie 1032 Stimmen, und das bedeutet, dass „EDINSTVO“ im Integrationsrat der Stadt zwei Plätze hat. Laut der Liste kommen Dimitrij Rempel (Atlant e.V.) und Ludmila Beissorina (Bildungs-und Informationszentrum MBIZ e.V.) hinein. In Köln wohnen ca. 80 000 russischsprachige Leute, und die Ziffer 1032 ist nicht groß. Man muss sich überlegen, wer die Interessen unserer Landsleute im Integrationsrat vertreten wird? Türkische Gemeinden haben   am meisten Stimmen von ihren Wählern erhalten. Ihre Freude war echt. Radio-Köln hat auch in seinen Nachrichten ihre aktive Position angemerkt und dabei die Trägheit der Vertreter anderer Nationalitäten unterstrichen.
Der Sieg unserer russischsprachigen Gruppe gibt die Hoffnung auf die positive Veränderung der Situation mit unseren Landsleuten. Wir bedanken uns bei allen unseren Leuten, die mit ihren Stimmen den Block „EDINSTWO“ unterstützt haben.
 
Feierliche Präsentation Spätaussiedlerinitiativen und Organisationen der Stadt Köln und Umgebung „Wir stellen uns vor!“ 30. Januar 2010.
Am 30. Januar fand in Köln, auf Initiative von „Atlant“ hin, eine feierliche Präsentation Spätaussiedlerinitiativen und Organisationen der Stadt Köln und Umgebung statt. Hier kamen die Vertretungen von
- Interkulturelles Zentrum Atlant e.V.
- Jüdische Gemeinde Köln e.V.  
- Bildungs-und Informationszentrum MBIZ e.V.
- Kinder-Musik-Theater „Der Spaß!“e.V.
- Landesverband ZMO NRW e.V.
- Jugend-und Studentenring der Deutschen aus Russland (JSDR) NRW e.V.
- IRWA Verband zur Integration der Deutschen Wissenschaftler und Akademiker aus Russland und GUS e.V.
- Russische Orthodoxe Kirchengemeinde Hli. apostolgleiche Konstantin und Helena in Köln
- Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in NRW e.V.
- Sport-und Kultur-verein Adler e.V.
-  Landesverband ZMO-Jugend NRW e.V.
- Deutsch-russische Integrations- Verein Nasch Dwor – Unser Hof e.V.
- SIGNO-Erfinderclub IWIS-KÖLN e.V.
- Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
- Deutscher Novuss – Sport Verband e.V.
- KGGF Kindergesundheit-grenzenlos – Fonds e.V.
- Freien Evangeliums Christen Gemeinde Köln e.V.
- Zarifa – Art Kunst-agentur u.a.
Sie alle vertraten sich auf bestmögliche Weise, um die Hauptausrichtungen dessen zu zeigen und darzubieten, was sie über viele Jahre bis heute verwirklichen konnten, u.a. inform von Fotos und Plakaten.
„Atlant“ zeigte das Modell des deutsch-russischen Zentrums, das einen Kindergarten, ein Altenheim, eine Orthodoxe Kirche und vieles andere mehr.
Der Sportklub lud alle Interessenten ein „Nowus“ zu spielen, die jüdische Gemeinde legte ihr Projekt radiotochka.de, vor, und MBIZ erfreute mit  kulinarischen Meisterstücken.
Die Behörden der Stadt Köln und die Vertreter der politischen Parteien schenkten ebenfalls diesen Maßnahmen ihre Aufmerksamkeit. Sie zeigten viel Interesse an der Arbeit aller Vereine und unterhielten sich an jedem Tisch mit den jeweiligen Vertretern. Sie waren sehr erstaunt, dass sich so viele Menschen,  und dem Ziel nach verschiedene Kollektive unter einem Dach sammelten. Im Saal herrschte festliche Atmosphäre. Alle Anwesenden hatten gute Laune. Die Leute unterhielten sich miteinander sehr gerne, machten Bekanntschaften, neue Kontakte für die weitere Zusammenarbeit. Alle Anwesenden kamen zur Schlussfolgerung, dass solche Treffen sehr notwendig sind. Das Publikum im Saal reagierte sehr lebendig auf die Singer, Tänzer und Musiker, die die Kultur verschiedener Völker vertraten.
Die Atmosphäre des Treffens bezeugte die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Zusammenarbeit aller Kollektive. Die Idee von „Atlant“, alle Vertreter der öffentlichen und freien Organisationen zusammenzubringen, kommt zur rechten Zeit und stellt eine Antwort dar auf Fragen unserer modernen Zeit.
 
Kasachstan am Rheinufer 30 November 2009
30 November 2009

Am 30.Oktober 2009 führte das Integrationszentrum „Atlant“ mit Unterstützung der Botschaft der Republik Kasachstan in Bonn das internationale Fest „Kasachstan ist Vielfalt im Herzen Asiens“ erfolgreich durch. Die Maßnahme erging im Rahmen des offiziell angekündigten Jahres der Republik Kasachstan in Deutschland. Dieses Ereignis fand  Anklang in den Herzen vieler Kölner, deren Schicksal mit diesem wunderbaren Land verbunden war und ist.  Die ökonomischen und kulturellen Errungenschaften Kasachstans ziehen die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich. Das Fest versammelte unter einem Dach  Leute verschiedener Nationen: Hier hörte man kasachisch, russisch, deutsch. An diesem Fest nahmen auch die Vertreter der deutschen Behörde teil: Tayfun Keltek – der Vorsitzende des Landesgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen  NRW, und Malik Karaman –  Abgeordneter des Kölner Stadtrates. Im Programm des Festes  stand das Konzert der bekannten kasachischen Artisten. Sie sangen nicht nur kasachische Lieder, sondern auch Lieder in verschiedenen anderen Sprachen. Die Gemäldegalerie „Ular“ brachte zum Fest aus Kasachstan die Bilderausstellung der bekannten kasachischen Maler. Solche gemeinsame Maßnahmen sind das beste Zeichen der Integration und des Strebens der Völker verschiedener Länder nach einem engeren Umgang miteinander. Dadurch verfestigen sich familiäre sowie freundschaftliche Kontakte zwischen den Menschen der unterschiedlichen Nationalitäten.

 
Sprechen Sie russisch? 7-8 November 2009
7-8 November 2009

Vom 7.-8. November fand ein Seminar statt, das den Problemen der russischen Sprache als Fremdsprache und als die zweite Muttersprache gewidmet war sowie auch der Anerkennung jener Dokumente, die von den russischen Sonntagsschulen ausgegeben werden. An der Arbeit des Seminars nahmen auch die Russischlehrer aus „Atlant“ teil. Es wurden Meisterklassen mit Tests für die Jugendliche, die älter als 14 Jahre alt sind aus so genannten zweisprachigen Familien stammen, durchgeführt: B1 – das erste Zertifikat der Beherrschung der russischen Sprache. In diesen Familien existiert, wie die Praxis zeigt, am meisten das Bedürfnis nach Bewahrung der russischen Sprache. Einige Jugendliche planen, sich an  russischen Universitäten einzuschreiben, wo die Prüfung in der russischen Sprache obligatorisch ist. Am Seminar nahmen die Lehrer verschiedener Integrationszentren Deutschlands teil. Die Schüler freuten die Lehrer mit ihren Kenntnissen, sie kamen mit Erfolg in mündlichen und schriftlichen Testen zurecht und erhielten Zertifikate, die sie in ihrem weiteren Leben verwenden können.
 
Das Fest für alle
Während der Schulferien klappt prima die Arbeit im „Atlant“. Aber besonders interessant ist die gemeinsame Erholung. Wieder erhielten die Erwachsenen und die Kinder die Möglichkeit, Phantasialand, diesen ältesten Park in Europa, zu besuchen. Dort herrscht immer die Atmosphäre des ewigen Festes. Die nächste Fahrt steht  im Dezember im Programm.
 
Die konkrete Arbeit 29 August 2009
29 August 2009
In Köln existiert eine Tradition, die Tage der Stadtteile zu feiern. Verschiedene öffentliche Vereine und Zentren stellen sich dort vor, um die Richtungen ihrer Tätigkeit den Bewohnern der Stadt zu zeigen. Heute ist der Tag von Mülheim. Man hört  Musik; auf der Bühne sind Artisten verschiedener Alters. Überall sieht man Zelte. Auf den Tischen liegen Reklamen, Programme, Faltblätter und Werbebroschüren, die über die Arbeit verschiedener Zentren erzählen. „Atlant“ nimmt ebenfalls an dieser Aktion  teil. Auf seinem Tisch stehen kleine Flaggen von der Eropäischen Union, von Deutschland und Russland, Fotos aus dem Leben des Vereins, die seine vielfältige Arbeit mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen demonstrieren. Hier liegt auch „Die Chronik von Köln“, das Nachschlagewerk „Die Russen in Deutschland“, der malerische Prospekt über Russland auf Deutsch und alle Zeitschriften „Contur – Köln“, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden.
Brauchen die Leute solche Maßnahmen? Auf diese Frage antwortet der Sozialbeamter des Vereins Josef Ternes: „Ich meine, dass solche Informationsmaterialien für die Bewohner sehr positiv sind; denn hier wird die konkrete Arbeit demonstriert. Die Menschen sehen die Möglichkeiten ihrer Verwirklichung im modernen Leben“.
Der Verein „Atlant“ ist für alle offen. Viele Leute kommen zum Tisch, stellen verschiedene Fragen, interessieren sich für unsere Arbeit, und das ist ein gutes Zeichen zum gemeinsamen Verständnis.
 
Guten Tag, Russland!
Während der Sommerferien nahmen die Kinder aus „Atlant“ an der wunderbaren neuntagigen Reise nach Russland teil: Das waren Sankt-Petersburg und Nowgorod.
Der ehemaligen Nordhauptstadt Russlands Sankt-Petersburg begegneten die Kinder mit einem schönen und sehr interessanten Reiseprogramm. Die Kinder besuchten den Orlow-Park, den Gutshof von Knjaz Lwow, die Petropawlowskfestung, Zarskoje Selo, die Kasan-Kathedrale, Ermitage, Kirchen-Gedenkstätte. Danach kam die Reise in die uralte russische Hauptstadt Nowgorod. Dort besuchten sie den Kreml, die Sophie-Kathedrale u.v.a.
 
Mit Verantwortung für die Zukunft 8 August 2009
Am 8. August 2009 beging „Atlant“ zusammen mit der Weltöffentlichkeit den Jahrestag des Militärkonfliktes im Nordkaukasus. Die Gefallenen wurden, unabhängig von ihre Nationalität und Herkunft durch ein Meer von leuchtenden Kerzen und mit einer Gedenkminute geehrt. Die Kinder bildeten eine Komposition aus Farben, Kerzen, Spielzeugen und Bonbons, durch die sie  die Kinder ehren wollten, die in diesem Krieg unschuldig ums Leben kamen.
Die Anwesenden äußerten einstimmig ihr Bedauern und Missbehagen über die Schrecklichkeit dieser Tragödie unter den Augen der zivilisierten Welt.
Auf diesem multinationalen Planeten muss man versuchen, alle Widersprüche nur friedlich zu lösen, weil eine Tragödie, sogar in der kleinsten, fern liegenden Region, auch in bestimmter Weise die Tragödie der ganzen Menschheit ist. Oder mit ihr immer auf bestimmte Weise in Verbindung steht. Auf dieser Erde sind wir alle für unsere Zukunft verantwortlich.


 
A. S. Puschkin ist unser Stolz 06.Juni 2009
In unserem Zentrum „Atlant“ werden regulär denkwürdige  Daten gefeiert. Zum 210. Geburtstag (am 06.Juni 2009) des genialen russischen Dichters A .S. Puschkin, organisierte unsere Bibliothek eine Ausstellung seiner Bücher während und nach seiner Schaffensperiode, und führte eine gemeinsame Puschkin-Lektüre durch. In diese Arbeit schalteten sich alle ein: Junge Maler bereiteten eine Bilderserie vor, für die kleinen Kinder wurde ein Fest veranstaltet, und die älteren Schüler der russischen Sprachkurse beantworteten anspruchsvolle Fragen des Internationalen Quiz „Das Leben und das Schaffen von A. S. Puschkin“.
 
Der Tag des Sieges über den Faschismus 8. Mai 2009
Am 8. Mai 2009 führte „Atlant“ die Traditionsmaßnahmen durch, die dem Jahrestag des Sieges gewidmet wurden. Dabei fand eine feierliche Zeremonie statt, während derer schöne Blumen ans Denkmal  der gefallenen sowjetischen Soldaten festlich niedergelegt wurden. Im Rahmen der Aktion „Ich erinnere mich, ich bin stolz“ wurden die Orden für die überlebenden Veteranen ausgeteilt.
Heute waren mehr als 60 Jahre seit dem Zweiten Weltkrieg vergangen.
Wir wissen, dass dieses Datum auf keinem Fall nur dazu dienen soll, dass verschiedene Völker nur als Sieger, oder Besiegte zu unterscheiden sind. Das Enddatum des Zweiten Weltkriegs gilt uns als Symbol des Sieges des Guten der Menschlichkeit über das Böse in Form von  den Kräften des Übels, der Zerstörung, der Hassideologie des Faschismus und seiner verheerenden Auswirkungen.
Unser Gedächtnis an die unzähligen Opfer und Leiden der Vergangenheit wird uns das beste Pfand sein, dass eine ähnliche Tragödie sich in Zukunft nie wiederholen kann.
 
Das offene Gespräch 20 April 2009
Am 20.April 2009 fand in Köln auf Initiative von „Atlant“ das Treffen mit dem Fraktionschef der Sozialisten im Europaparlament, Herr Martin Schulz, statt.
Es waren sehr viele Gäste gekommen: Hier sammelten sich die Vertreter verschiedener Machtebenen, die Leiter von „Atlant“ und seine Angestellten. Sowie einzelne Vertreter von nationalen und internationalen gesellschaftlichen Organisationen, Vertreter der Presse und des Fernsehens. Die gestellten Fragen in der Besprechung dieses Forums führten alle Leute zu intensiven Diskussionen, wie unter anderem die Fragen:

-  Bestätigung/ Anerkennung der Diplome, die außerhalb Deutschlands erlangt wurden
-  Die Integrations- und Migrationspolitik der Europäischen Union u.a.m.

In den Reden von Ingrid Hack, der Abgeordneten des Landtages von NRW,
und von Tayfun Keltek, des Vorsitzenden des Integrationsrates von Köln,
sowie von Dimitri Rempel, des Leiters von „Atlant“  wurde übereinstimmend postuliert, dass es notwendig ist, die verschiedenen Kräfte aller Leute auf dem Weg der Entwicklung zur Demokratie, zu Sozialen Gerechtigkeit, zur starken Ökonomie, in Verbindung des Schaffens von genügend Arbeitsplätzen zu bündeln, und förderlich zu Gunsten der gesamten Gesellschaft einzubringen.
Die Unterbeschäftigung der leistungsfähigen Bevölkerung ist das Grundproblem des heutigen Deutschlands, wo nur 32% von nicht hier geborenen Bewohnern, wie Herr Keltek gesagt hat, konnten sich realisieren.
Angesichts der globalen Krise und des ungesicherten Lebens vieler Leute, wie Frau Hack anmerkte, lassen die Reden der Rassisten besonders aufhorchen, die ihre Aktionen für die zweite Dekade des Monats Mai wieder planen.
Mit der Übereinstimmung, dass diese Tendenz im gesellschaftlich-politischen Leben sehr gefährlich wäre, begann Herr Schulz seine Rede. Er betonte, dass sich Deutschland und Europa in einer gemeinsamen Weltordnung befinden, und das würde bedeuten, dass jedes negative Ereignis in jedwelchem europäischem Land einen unberechenbaren Widerhall haben kann.
Der Abgeordnete des Europaparlaments erinnerte die Anwesenden noch einmal an die Lehren, die von Auschwitz und den Gaskammern gezogen werden müssen.  Man darf sie nicht vergessen. Man muss sicher zusammenhalten, und einen festen Stand haben, um sich und die Welt vor grausamer Bedrohung zu schützen. Und diese Bedrohung ist völlig real. Es gibt auch andere negative Tendenzen der modernen Gesellschaft: 1. Das Schaffen solcher Bedingungen, die der Mehrheit der Migranten nicht erlauben, eine gute Bildung zu erhalten. 2.  Der Zwangsbeitrag für die Hochschulbildung, der zu einen Mehr an sozialen Ausgrenzungen führt.  3. 29% von 500 Millionen Menschen, die in Europa leben, haben kein Stimmrecht.
Das Auditorium brachte öfters seine Zustimmung durch Applaus für viele Äußerungen des  Redners zum Ausdruck. Die Reden gingen fließend in Diskussionen über. Die Fragen, die die jungen Leute aus dem Saal stellten, gehörten vor allem zum Themenbereich und  Prozedur der Anerkennung von ihren Diplomen und sonstigen Abschlüssen in Deutschland. Alle Teilnehmer des Treffens waren der Meinung, dass man die Einstellung zu diesem Problem verändern, und die Hochqualifizierten Spezialisten, die für den ständigen Aufenthalt gekommen sind, zur Arbeit im Land zulassen und würdigen muss. Sie haben öfters keine weniger guten Kenntnisse und Begabungen, als die in Deutschland geborenen Bewohner. Umso mehr, als dass unser Bundesland Ingenieure, Lehrer und Vertreter anderer Berufe braucht. Das Gespräch/Diskussion gelang, trotz komplexer Sachlage, teilweise in Hochspannung, aber dennoch offen und deshalb sehr informativ.
 
Die Fahrt nach Berlin 6 - 8 April 2009
Ab 6. bis 8. April 2009 besuchten die Vertreter unseres Vereins „Atlant“ Berlin, im Rahmen der Einladung von Mitglied des Deutschen Bundestages Frau Dr. Lale Akgün, zum Thema des Sozialen Integrationsprogramm. Die repräsentative, empfangende Seite, Herr Klaus Kröger, tat alles, damit die Gäste aus Köln in der Hauptstadt  1. - Die spezifischen Besonderheiten des Lebens in Berlin in angenehmer Weise kennen lernen. 2. -  Die Hoheitssysteme und Funktionsweise des Staatssystems von Deutschland in ihrer Eigenart und Bedeutsamkeit vorzustellen. Die gesamten vier Tage des Aufenthalts in Berlin wurden mit informativen Fahrten und Treffen ergänzt:
Bei der Rundfahrt durch Berlin besuchten wir interessante sozialpolitische Anlagen:  
Die Gedenkstätte, die mit der tragischen Geschichte der Berliner Mauer und mit dem Mahnmal der Holocaustopfer verbunden ist; unser Besuch beim Finanzministerium und die Einsichtnahme in seiner Geschichte und seinen Ausrichtungen; die Führung durch den Bundestag und die Vorlesung über seine Struktur, seine Arbeit; und danach unser Besuch  einer Fotoausstellung auf dem Reichstagsdach; die Fahrt in die ehemalige Zentrale der STASI; dann weiter ins Sicherheitsministerium der ehemaligen DDR und seines Museums.
Danach folgte unsere weitere Besprechung über alles, was die Teilnehmer gesehen haben:
Das Treffen mit den Medienvertretern; und zusätzlich auch die Bekanntschaft, durch Kurzbesuch, beim Europäischen Haus; der Besuch des Jüdischen Museums, - einer besonderen Gedenkstätte der Geschichte, der Kultur und des Schicksals des jüdischen Volkes in Deutschland.
Es beeindruckten uns die zahlreichen Facetten der Begegnungen und Begehungen, die unsere Diskussionen intensiv nährten. Die Darstellung der Schärfe der Probleme zeigte uns das Verantwortungsbewusstsein der Veranstalter dieser Reise durch ihre spezielle Programmwahl.
Man muss die klare Organisation aller Maßnahmen von der Seite der Gastgeber, und auch die Arbeit des Leiters der Kölner Gruppe, bestehend aus 38 Menschen, Herr Friedrich Hilgers, für ihre Versorgung und Informationsdichte loben. Alles wurde super durchgeführt!
Die Eingeladenen von „Atlant“ schalteten sich mit riesigem Interesse in den Rhythmus dieser Erkundungsreise ein und erhielten für sich daraus viel Wichtiges, Nützliches und Sinnvolles für die weitere Tätigkeit ihres Vereins. Man konnte ein wohlwollendes Interesse des deutschen Teils der Delegation für die Leute von „Atlant“ spüren: Womit beschäftigen sie sich, wie ist ihre Reaktion auf alles, was geschieht u.a.m.
Der Umgang der Auswanderer aus der ehemaligen UdSSR und der gebürtigen Bewohner des Landes, formal und nicht formal, betonte noch einmal die besondere Wichtigkeit des Integrationsprozesses in Deutschland, und auch die Notwendigkeit von gangbare Wegen für den Dialog und für das Verständnis zu finden, auch um sich von Altlasten der Geschichte zu befreien, und die Gegenwart sozial engagiert mit neuer Kraft zu begehen.

 
Das Jubiläum von N.W.Gogol (1.April)
Im Zusammenhang mit dem 200. Jahrestag des hervorragenden Schriftstellers N.W. Gogol führte „Atlant“ eine Reihe von Maßnahmen durch. Zu diesem bedeutsamen Datum schufen die Maler des Vereins, Herr Igor Liebermann und Herr Alexander Vysotskyi eine Bilderserie. Sie stellen die Porträts des Autors und die Illustrationen zu seinen Werken dar.
Man kann Gogol und seine unsterblichen Gestalten leicht erkennen. Aber in allen Arbeiten sieht man die moderne Vorstellung des Antlitzes des Schriftstellers und seiner Gestalten, und das macht sie interessant. Die Maler sind zweifellos nach ihrer Art und Weise unterschiedlich, jeder mit seiner originellen Malweise. Während bei Igor Liebermann die philosophische Sicht, die Aufmerksamkeit für Details zum Ausdruck kommen, so fühlt man bei Vysotskyi  die Leichtigkeit der Zeichnung.
Auf der Vernissage waren mehr als 40 geladene Gäste anwesend, und später war die Ausstellung für alle zugänglich, die in diesen Tagen „Atlant“ besuchten. Die Bibliothekarinnen boten die Auswahl der Werke von Gogol selbst und von Werken über ihn an.
Sie führten Lesungen durch, die die Vertreter von verschiedenen Generationen und Herkünften mit dem schöpferischem Nachlass des Schriftstellers bekannt- und vertrauten machten.
Die Materialien, die zum Jubiläum vorbereitet worden waren, erlauben die Schlussfolgerung, dass ein großes Interesse auch in Deutschland am Schaffen und Werk von Gogol im Laufe von fast zwei Jahrhunderten zu bemerken ist.
 
Der Weg zum gegenseitigen Einvernehm 31. März 2009
Am 31. März 2009 fand im Integrationszentrum „Atlant“ das Treffen mit dem Oberbürgermeisterkandidaten, Herrn Jürgen Roters, statt. Anwesend waren ca. 40 Leute, für die das Leben in der Stadt nicht gleichgültig ist, und die etwas verändern wollen und die gerne Antworten auf ihre Fragen bekommen möchten.
Herr Roters ist  kein Anfänger in der Politik und in den städtischen Behörden. Sechs Jahre arbeitete er als Chef der Polizei. Man muss vermerken, dass das Interesse der Politiker aus verschiedenen Richtungen für den Umgang mit den russischsprachigen Bewohnern von Köln auflebte. Darin sieht man ein gutes Zeichen, auch dazu, dass Atlant nicht nur ein Kulturbildendes, sondern auch ein gesellschaftlich-politisches Zentrum ist. Der Dialog ging allmählich in eine lebhafte Diskussion über, die für beide Seiten nützlich war. Die Fragen an den Kandidaten waren deutlich: Die Benachteiligung der Rechte der Migranten aus der ehemaligen UdSSR, einzelne Fälle der Diskriminierungen im Schulbildungssystem, die Möglichkeit der Begründung des Aufbaus eines Russisch-Deutschen Kulturzentrums u.a.m.
Es ist wichtig zu betonen, dass der Gast ein echtes, aufrichtiges Interesse zu/an allem zeigte. Es gab Themen, von denen er zum ersten Mal hörte. Und die Anwesenden hörten von ihm keine leeren Versprechung, alles zur Schnellen Besserung zu verändern. Der Politiker ließ die Leute an seinen Gedanken teilhaben, wie man die Situation zur positiven Seite verbessern kann und versicherte den Anwesenden durch seine Absichtserklärung, alles zum Wohl der Stadtbewohner und Bürger zu tun.

 
Das Internationale Forum in London 16 – 17 März 2009
Am 16. – 17. März 2009 nahmen die Vertreter von „Atlant“ am 2. Internationalen Forum „Die Russische Sprache außerhalb Russland“ teil. Es wurde der Vortrag „Über die Russische Sprache – zum Dialog und Verständnis„ vorgelegt. Der Vortrag handelte von den Problemen des Erlernens der russischen Sprache, von den Kindern aus Familien mit verschieden sozial-kulturellem Hintergrund, von den Entwicklungsmöglichkeiten bei zweisprachiger Umgebung, und es wurde über die verschiedenen Ebenen der Motivation zur zweisprachigen Erziehung, auch hinsichtlich ihres Stabilitätsbedarfs in der Kind-Elternbeziehung, thematisiert.
Die Teilnehmer des Forums besprachen die Organisations- und Arbeitsprobleme der russischen Schulen im Ausland, die Methoden der Aufrechterhaltung des Interesses zum Erlernen der Muttersprache, die Erfahrung der Lehre der zweisprachigen Kinder der russischen Sprache und Literatur, die Rolle der Medien in der Sache der Aufbewahrung und der Popularisierung der russischen Sprache und Literatur.
Im Rahmen des Forums wurden wissenschaftlich-praktische Seminare mit dem Erfahrungsaustausch der Leiter und der Lehrer der russischen Schulen als Zusatzbildung in Europa organisiert.
 
Sylvesterfeste 13. Dezember 2008
Am 13. Dezember 2008 führte „Atlant“ in Köln sein traditionelles Silvesterfest für die Kinder und Erwachsenen durch. Mehr als 300 Kindern und ca. 400 Erwachsene nahmen daran teil.   Es wurden für die kleinen Zuschauer zwei musikalische Silvestermärchen vorgestellt. Väterchen Frost, Baba Jaga, der Schneemann und andere Gestalten des Märchens wurden von den Kindern erkannt. Sie nahmen an der Zauberaufführung mit Vergnügen teil. Der komische Clown Quize mit den Preisen und den Silvestergeschenken, schenkte den Anwesenden viel Freude. Der lustige Reigentanz brachte alle zusammen und sie sangen das lustige alte Liedchen „Im Walde ist ein Tannenbäumchen geboren“. Diese schöne russische Tradition kam über Preußen nach Russland.
Am Abend amüsierten sich im Saal die Erwachsenen. Es gab Spiele und lustige Wettbewerbe, Geschenke von Väterchen Frost und auch natürlich Tanzen mit der Musik des Schlagersängers Boris Olchowetskiy.
 
Die II. Versammlung des Russischen Welt 3 November 2008
Am 3. November 2008 nahm Eugenie Rempel an der II. Versammlung der Russischen Welt teil. In der thematischen Sektion „Die russische Welt und die Prozesse der Globalisierung“ wurde hier der Vortrag „Die russische Welt im deutschen Kontext“ vorgelegt. Im Rahmen der Versammlung wurden die Programme des Fonds gezeigt, die auf die Entwicklung und Popolarisierung der russischen Sprache und der russischen Kultur gerichtet sind, sowie die Mitwirkung der gesellschaftlichen Organisationen und Vereinigungen der Landsleute, internationale und andere humanitäre Informationsprojekte hin zusätzlich illustriert und erklärt.
An der Arbeit der Versammlung nahmen die staatlichen Spitzenpolitiker Russlands, angesehene vaterländische und ausländische Gelehrte, die besten Lehrer der Russischen Sprache, Russlands und des Auslands, bekannte Schriftsteller, Publizisten, Verleger, die Vertreter der Kultur, der Künstler, die Leiter der gesellschaftlichen Organisationen, der Vereinigungen der Landsleute, diplomatische Repräsentanten, die Vertreter verschiedener Konfessionen und Religionen, der Jugendorganisationen, als auch der Medien teil.
 
Das Schul- Heilungs- und Sommerlager 2008
Unsere Kinder aus dem Freundeskreis, aus verschiedenen Ländern kommend, verbrachten ihre Sommerferien in den malerischen Ardennen (Belgien) im internationalen Lager „Sonnchen“. Die Kinder ab 6. bis 16. Jahre alt wohnten in den gemütlichen Häuschen zu 4-5 Kindern in einem Zimmer. Jede Einheit arbeitete mit ihrem eigenen Programm, aber jeden Abend wurden gemeinsame Maßnamen mit der Beteiligung aller Kinder verbracht. Das Lager gab den Kindern die Möglichkeit nicht nur neue Freunde zu finden, sondern auch ihre Kenntnisse in der russischen Sprache zu verbessern. Das geschah durch Spielen, Training. Theateraufführungen, Lieder und Wettbewerbe. Schade, dass die Zeit so schnell zu Ende ging. Die Kinder kehrten nur ungern nach Hause zurück.
 
Die Kinderwelt ohne Krieg 31 August 2008
Unter dieser Devise mit dem Titel „Die Aktion ohne Politik“ fand am 31.August 2008 in Köln ein Wohltätigkeitskonzert statt, das von „Atlant“ organisiert wurde. Die Idee seiner Durchführung entstand von alleine, genau so wie eine natürliche Reaktion auf die Ereignisse in der Nordkaukasus-
Region, wie eine normale menschliche Regung, jemandem zu helfen. Auf die Einladung, das Konzert zu besuchen, reagierten viele mit Entgegenkommen. Im Saal waren der Ehrenvertreter des Deutschen Vereins, Herr Dr. K. Frank, die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. L. Akgün, die Geistlichen der Russischen Orthodoxen Kirche, Vater Viktor und Vater Alexander, und auch die Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Institutionen, Vertreter  der deutschen und der russischen Medien, und einfach die Leute, die über diese Aktion erfuhren und es für ihre Pflicht hielten, auch dabei zu sein.
Am Anfang wandte sich einer der Leiter des Vereins „Atlant“, Dimitri Rempel, an alle Anwesenden mit einem Kurzgruß und mit der Dankbarkeit für die Unterstützung. Im Namen der Kirche sprach der Bischofsberater. Seine Rede konnte keinen gleichgültig lassen: Der Mensch kann und muss einen anderen Menschen verstehen, alle Fragen kann man in einem Dialog entscheiden. Und er hatte Recht.
Das Konzert öffnete eine 8jährige Chinesin. Die Darstellerbesetzung war international, und das entspricht der Idee des Konzerts, das Streben der Kinder der ganzen Welt nach Frieden zu zeigen.
Die kleinen Artisten verstanden vollkommen die Wichtigkeit ihrer Mission. Sie spielten auf verschiedenen Musikinstrumenten, sangen und tanzten.
Auch die Professionellen erfreuten das Publikum mit ihrer Aufführung. Dozent in der Kölner Universität, Elena Michaikez- Spittler, die erste Geige des WDR-Orchesters Angelina Abadieva und die Musikerin Johanna Halforsen. Mit ihren Musikinstrumente, die mal weinten, mal sangen, mal träumten. Woraus die Harmonie zwischen zuhörendem Publikum und darbietenden Musikern entstand. Bedeutsam war es, dass das Konzert genau zum Anfang  des neuen Schuljahres in Russland und in anderen Ländern der ehemaligen UdSSR begangen wurde. Der erste September ist ein Volksnationaler Feiertag in unserer historischen Heimat. Zu diesem Feiertag bereiteten sich die Kinder und ihre Eltern vor. Am ersten September kommen alle Bemühungen, die mit der Vorbereitung der Kinder zur Schule verbunden sind, zu Ende. Und dann kommt die feierliche, festliche Laune. Die Eltern denken an die Zukunft ihrer Kinder, und die Kinder selbst treffen sich mit ihren Freunden und grüßen einander sehr lustig und froh, indem sie über ihre Sommerferien immer aufs Neue erzählen. Für die Anfänger, die zum ersten Mal in die erste Klasse kommen, ist dieser Tag besonders wichtig. Für sie und für ihre Eltern bleibt dieser Tag für das ganze Leben im Gedächtnis.
Die Kinder gehen in die Schule. Und das ist toll! Ich erinnere mich sehr schön daran, wie meine Mutter (wir wohnten neben der Schule), jedes Mal am ersten September früh am Morgen neben unserem Haus stand und lächelte und ihre Tränen liefen, als sie den lustigen, feierlichen Schülerstrom beobachtete. Warum weinte sie? Ich denke, dass für sie, die den letzten Krieg erlebt hatte, die Schüler, die in die Schule gingen, die Verkörperung des ruhigen, friedlichen Lebens waren. Und genau dieses Leben reicht heute im Nordkaukasus nicht aus. Wegen dieses Lebens wurde am ersten September dieses Konzert in Köln unter der Devise: “Das Leben ohne Krieg!“  organisiert.
 
Das Treffen bei „Atlant“ 27 Juli 2008
Am 27.Juli 2008 fand das Treffen mit einer Arbeitsgruppe aus Russland statt. Das Ziel des Treffens war die Bekanntschaft mit den Angelegenheiten der Landsleute im Ausland. Die russische Vertretung leitete Frau N.I.Moltschanova, die Stellvertreterin der Verwaltung in der Arbeit mit den Landsleuten in Russland. In dieser Gruppe waren auch der Leiter der Registrierungsabteilung der Landsleute des Informationszentrums in Russland, Igor Bogdanow, der Konsultant des Finanzministeriums Russlands J. Drobnow, der Vertreter des Außenministeriums Russlands V. Uwarow, der Vertreter des Russischen Konsulats in Bonn, O. Markow.
Die Gäste lernten die Klassen, Kabinette, und die Bibliothek kennen. Man erzählte ihnen, womit „Atlant“ sich beschäftigt. Man zeigte die Kunststudien mit der Ausstellung der besten Arbeiten der Kinder und Fotoillustrationen, die über interessante Maßnahmen im Zentrum und außerhalb erzählen.
Mehr als fünf Stunden dauerte der Besuch. „Atlant“ bewies noch einmal, dass er nicht nur über seine Arbeitsweise vorträgt, sondern auch  ernst und nacheinander mit den Landsleuten im Einzelnen arbeitet. Die Gäste und die Gastgeber waren der Meinung einig, auch in gemeinsamen Gesprächen auf die interessanten Fragen der Besucher eingehend, dass das Treffen nützlich und sinnvoll war. Wir möchten hoffen, dass ähnliche Besprechungen öfters durchgeführt werden, weil sie die Aufmerksamkeit Russlands zu den Menschen wach hält, die durch die Macht des Schicksals weit weg von der Heimat gerieten, und dass das Schicksal der Landsleute in Deutschland für die Bürger in Russland nicht in Vergessenheit oder gar Gleichgültigkeit gerät.
 
Der Tag des Russlands in Deutschland 10 Juni 2008
Der 10.Juni 2008 ist der Tag des Russlands. Dieses Fest feiern wir nicht nur in Russland, sondern auch außerhalb seiner Grenzen. Im Generalkonsulat Russlands in Bonn wurde eine wunderschöne Feier organisiert. Unter den Eingeladenen waren auch die Vertreter aus „Atlant“. Nicht alle Gäste konnten  Platz finden, manche Gäste waren gezwungen stehend die Rede des Generalkonsuls F. Khorokhordin zu hören, der dabei ganz toll deutsch sprach. Der springende Punkt der Rede ist die Rolle und die Stelle Russlands in der modernen Welt, in Europa. Russland und Deutschland seien zwei große Länder, sie seien wichtige und freundschaftliche Partner in vielen Lebensbereichen beider Staaten. Nach den Hymnen von Russland und Deutschland würdigt der Konsul das Konzert des mustergültigen Kinderensembles aus Sotschi „Iverija“, das der Preisträger vieler internationalen Wettbewerbe und Festivals ist. Nach der Aufführung der Tänzer hielt die ständige Ovation c.a. fünf Minuten lange an. Das ganze Publikum grüßt und dankt den Kindern von Herzen.
Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für das Fest. Sie konnten uns diese Feier in ihrer jugendlichen Virtuosität nahe bringen, auch um damit diesen Feiertag mit seiner tausendjährigen Tradition zu ehren.
 
Die Konferenz 23 -24 Mai 2008
Vom 23.-24.Mai 2008 fand die Zweite Allgemeindeutsche Konferenz der russischen Landsleute statt, an der auch die Leute von „Atlant“ teilnehmen. Die Teilnehmer der Konferenz besprachen die Probleme der russischsprachigen gesellschaftlichen Organisationen Deutschlands in vier Sektionen:
1.  Die Tätigkeit der Kulturzentren, der schöpferischen Kollektive und der Folkloregemeinden.
2.  Die russische Sprache in Deutschland: Die Arbeit mit Kindern, die zweitsprachige Bildung, Hebung der Qualifikation der Lehrer in den Sonntagsschulen. Internet-Portal in russischer  Sprache für Landsleute.
3.  Die Arbeit mit der russischsprachigen Jugend Deutschlands: Die professionelle Orientierung, die Lager, die Kulturbildende Jugendprojekte.
4.  Das soziale und politische Interesse der Landsleute in Deutschland: Das Übersiedlungs- Programm, die Arbeit mit den Regionen Russlands und mit der russischen Wirtschaft, die Arbeit der, sowie der Umgang mit den Medien.
 
Das europäische Russische Forum 2008 16 -18 Mai 2008
Vom 16.-18.Mai nahm Frau Eugenie Rempel in Luxemburg teil an der „Konferenz der Zusammenarbeit der russischen Diaspora mit den anderen ethnischen Diasporen der Europäischen Union, die eine realistische Erfahrung in der Verteidigung ihrer Rechte und die Durchsetzung ihrer Interesse in den europäischen Ländern hat“. Die russischen Landsleute aus 20 Ländern der EU besprachen die aktuellen Fragen der Bewahrung ihrer kulturellen geistigen, geistlichen und sprachlichen Eigenständigkeit mit den weiteren Vertretern der größten Diasporen, das sind chinesische, italienische, polnische, portugiesische, türkische, armenische und zigeunische Diasporen. Die Teilnehmer äußerten einstimmig die Hoffnung, dass dieses Projekt binnen eines Jahres realisiert werden kann. Die Entwicklung der Nichtregierungsorganisationen-Dialoge in ihrer Zusammenarbeit mit den Vertretern anderer Diasporen hilft, die praktischen Erfahrungen in der rechtlichen Verteidigung zu finden und die Interessen der russischen Gesellschaft voranzutreiben.
 
Ein Sieg für alle
Der Anfang des Monats Mai freute uns mit seiner Sonne und Wärme. In Russland bereiten sich die Leute jetzt zum feierlichen aber auch gleichzeitig zum traurigen Tag vor, an dem sich fast jede Familie erinnert. An diesem Tag erinnern sich die Leute an Verwandte und Bekannte, an diejenigen, die im Krieg waren oder die Folgen des Krieges erlebten. In Russland vergisst man diesen Tag nie. Und wir? Wir haben auch nicht vergessen, wir wollen nicht vergessen! Ist das möglich zu vergessen?
Am 8.Mai 2008. Bonn. Der Friedhof, wo unsere, während des Krieges, Gefallenen und Ermordeten begraben worden sind. Die Inschrift in zwei Sprachen: „Dem im Kampf“.
Heute kommen zu diesem Denkmal auf Einladung des Russischen Konsuls in Bonn die Vertreter von fünf Konsulaten zusammen: Russlands, der Ukraine, Weißrusslands, Kirgisiens, Kasachstans, und auch der gesellschaftlichen Organisationen und Zentren in Deutschland. Alle sind dort versammelt, stehen gemeinsam mit Blumen und Kränzen.  Eugenie Rempel und Dimitri Rempel, Alla Mardijeva kommen von dem Kölner Integrationszentrum „Atlant“. Neben dem Denkmal ist die feierliche Wache. Man beginnt ans Denkmal Blumen und Kränze niederzulegen. Danach kommt ein kurzer Gottesdienst. Und besonders seltsam ist, dass alles auf  deutschem Boden geschieht. Die Gefühle sind widersprüchlich: Die Dankbarkeit den Soldaten, die uns und unser Boden verteidigten, und die Traurigkeit über die unermesslichen Verluste.
Auf Einladung des Konsuls gehen alle ins Russische Konsulat. Hier sind die Veteranen eingeladen, die durch die Macht des Schicksals in Deutschland leben. Wir hören die Aufführung der Volkssängerin Russlands, Ludmila Gafonowa. Heute gibt es in ihrem Repertoire nicht nur klassische Werke, sondern vor allem die Kriegslieder. Und wir singen diese bekannten Lieder mit.
Nach dem Konzert wurden wir zum Furchet eingeladen. Alles ist richtig durchgedacht:  Die Veteranen haben ihre eigenen Tische, und für alle Leute, die den Saal verlassen, gibt es Blumen. Jeder bekommt eine rote frische Nelke. Wir bedanken uns bei dem Konsul für die Möglichkeit, auf diesem Fest anwesend sein zu können. Dieser Sieg ist ein Sieg für alle. Für die ganze Welt!
 
Der russische Friedensfonds 8. April 2008
8. April 2008   http:// www.peacefond.ru/

Zwecks der Aktivierung der Zusammenarbeit mit den Landsleuten im Ausland, der Verwirklichung der gemeinsamen Friedensfördernden, humanitären Wohltätigkeitsprogramme und Projekte ist Frau Eugenie Rempel als Vertreterin des internationalen Massenfonds „Der russische Friedensfonds“ in Deutschland bestätigt worden. Die Hauptrichtungen der Tätigkeit des Fonds sind: die Mithilfe der Befestigung des Friedens, der Freundschaft und der Zustimmung zwischen den Völkern, die Entwicklung des Humanismus und der Barmherzigkeit, die Wohltätigkeit, die Verhütung der National, - Religions-,  und Sozialkonflikte, der Schutz der Menschenrechte, die Aufbewahrung der Umwelt, die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit und der Wissenschafts-,  Kultur- und Jugendaustausche usw. Der Fonds ist bei der Union der Vereinten Nationen (UNO) registriert worden, er hat ein UNO-Sonderstatus bei EKOSOS UNO und den Teilnahmestatus in der Europäischen Union.



 
Das Treffen mit den Dichtern 5. April 2008
Am 5. April 2008 fand im Atlant e.V. das Treffen der Poesieliebhaber mit den Dichtern Galina Chotinskaja und Leo Himelsohn. Die Dichterin aus Lübeck, sie ist der erste Prorektorin der weltakademischen Universität, Galina Chotinskaja riss die Hörer in die Welt der philosophisch lyrischen Emotionen mit. Ihre Gedichte, mal traurige, mal ironische, mal emotionelle, mal pathetische, aber immer schöne nach der Form und nach dem Inhalt, erzählten vor allem über die Dichterin selbst, eine moderne Saffo, die zärtlich, lyrisch und seelisch ist.
In einer anderen Tonart erklangen die Reime von Leo Himelsohn, des Preisträgers der russischen literarischen Nationalprämie „Die silberne Feder Russlands“, des Physiker-Lyrikers, der aus Hamburg kam. In seinen Gedichten gab es sowohl die erlebte Vergangenheit mit allen ihren Fehlern und Irrtümern, aber sehr schön, wie die Jugend, als auch die Gegenwart in ihrem sittlich geistigen Denken. Die Gedichte unserer Gäste ließen keinen gleichgültig. Das Publikum war aber unterschiedlich: einfache Verehrer eines poetischen Wortes und Schriftsteller, Dichter und die Schüler der oberen Klassen der Schulen und Gymnasien, die Dozenten, die im „Atlant“ tätig sind. Dabei sind ihre Werke auf Russisch, Deutsch, Ukrainisch, Englisch geschrieben. Und das ist das Zeichen der Gelehrsamkeit der Dichter. Eine besondere Stimmung der Anwesenden rief das witzige poetische Duell hervor, in dem das vorgegebene Thema in verschiedenen poetischen Interpretationen, mit verschiedener Vortragsweise und mit der besonderen für jeden Poet individuellen Art und Weise dargestellt wurde. Es war schwer einen Gewinner zu nennen. Darum verlieh das Auditorium die Priorität der poetischen Freundschaft. Später beim Kaffee und Tee gaben wir unserer Hoffnung Ausdruck zu den neuen ähnlichen Treffen.

 
Die Internationale Konferenz 17 - 19 März 2008
Ab 17. bis 19. März 2008 fand in Litauen die internationale Konferenz „Vielseitige kulturelle Bildung in einer modernen Schule“ statt.

30 Millionen Landsleute, für die Russisch eine Muttersprache ist, leben außerhalb Russlands. A. S. Puschkin ist ein Schriftsteller, der nicht nur  an dem Weltprozess, sondern auch an der Weltkultur teilnimmt. Deswegen wurde beschlossen, ein internationales Projekt umzusetzen, das der Erfahrung der Arbeit im Unterrichtsbereich der russischen Sprache in den Bedingungen der fremdsprachigen Umgebung und auch der Erziehung und der Aufbewahrung der Traditionen im Schaffen von A. S. Puschkin widmet, und zwar in der Kaunasser Schule, die den Namen des großen Dichters trägt.

Die Vertreter verschiedener Länder erzählten über die Arbeit in ihren Schulen und Massenorganisationen, tauschten methodische und didaktische Unterlagen aus. Sie unterschrieben die Vorträge über Freundschaft und Zusammenarbeit. Von Atlant e.V. nahm an der Arbeit der Konferenz Frau Eugenie Rempel teil, die das Referat „Durch die russische Sprache zu dem Dialog und Verständnis“ hielt.
 
Das XII. Weltweite russische Volkskonzil 20 - 22 Februar 2008
Ab 20. bis 22. Februar 2008 begann im Staatlichen Kremlpalast in Moskau das XII. Weltweite russische Volkskonzil: das Konzil der Kinder und der Jugendlichen „Die zukünftigen Generationen sind das Nationaleigentum Russlands“. Das Konzil hat seine Devise gerechtfertigt, indem es sich an Probleme und Hoffnungen der jüngsten Bürger des Landes wendete. In allen Reden und Vorträgen im Laufe der Sitzungen des Konzils ertönte die Sorge um die Jugendlichen, und auch die Beunruhigung wegen der Gewalt, der Lüge und des Schmutzes, die sich auf sie aus Fernsehen, Internet und Boulevardpresse stürzt. Die Leiterin von Atlant e.V. Frau  
Eugenie Rempel nahm an der Arbeit des Konzils teil und hielt den Vortrag „Geist-, und sittliche Bildung und Aufklärung der Kinder und der Jugendlichen“.
 
Der Runde Tisch 15 - 16 Dezember 2007
Ab 15. bis 16. Dezember fand „Der Runde Tisch“ zum Thema „Das staatliche Unterschützungs-
Programm in der Sache der Übersiedlung der Landsleute in die Russische Föderation: Probleme der Informationssicherung“ statt. Den Ton des wesentlichen Teils der Diskussion gab Frau Eugenie Rempel an, die sich ihre Meinung zu den Schlüsselfragen des uferlosen Übersiedlungsthemas äußerte.
Am Runden Tisch besprachen die Vertreter der Organisationen der Landsleute aus Europa zusammen mit den Fachleuten aus der Verwaltung des Präsidenten Russlands, des Außenministeriums, des föderalistischen Migrantendienstes, des Instituts der Soziologie
den Aufgabenbereich der Organisation der Informationsarbeit im Staatsprogramm in den europäischen Ländern, planten die Lösungswege der besonders oft entstehenden Probleme von den Landsleuten in diesem Gebiet.

 
Das Europäische Programm 13 - 17 Dezember 2007
Ab 13. bis 17. Dezember 2007 fand in Finnland im Rahmen des Europäischen Programms
„Youth in Action“ der Runde Tisch und ein Zyklus der Seminare für die Entwicklung der Zusammenarbeit statt, die auf der europäischen Plattform die Ideen, das Erfahren und die Methodologie der Projekte und Aktionen auf der örtlichen, regionalen, nationalen und internationalen Ebene vereinigen, indem die Jugend einbezogen wird.

Bei dem Runden Tisch waren die Vertreter aus Polen, Finnland, Deutschland, Russland und Dänemark anwesend. Von Deutschland hielt Herr Dimitri Rempel den Vortrag über die Tätigkeit der Massenorganisationen, die sich mit den Kindern und Jugendlichen befassen.
 
Die Integration der Landsleute – 2007 14 - 15 November 2007
Ab 14. bis 15. November 2007 betätigte in Moskau das Internationale Informationsforum „Die Integration der Landsleute – 2007“. Auf der Plenartagung hielt Frau Eugenie Rempel den Vortrag.
Im Rahmen des Forums wurde die Analyse der Durchführung des Staatsprogramms in den Regionen Russlands ausgerichtet, fand der Erfahrungsaustausch in der Sache der Organisation der Übersiedlung der Landsleute statt. Auch wurden die Fragen der Adoption und der Integration der Aussiedler, der Entwicklung und Popularization der Ideen der Toleranz in der Hinsicht zu den ankommenden Landsleuten, und auch weitere Information über das Staatsprogramm für die Leute, die im Ausland leben, und für die Bewohner der Regionen, besprochen.
 
Das Teamtreffen 14. November 2007
Am 14. November 2007 fand das Teamtreffen des Leiters von Atlant e.V. mit dem Direktor des Moskauer Hauses der Nationalitäten N.I.Lach und mit seiner ersten Stellvertreterin Frau L.G.Domratscheva statt. Auf dem Treffen wurden die Richtungen der gemeinsamen Zusammenarbeit besprochen.
MHN wurde nach der Anordnung des Bürgermeisters am 1. Oktober 1998 bestätigt. Das Hauptziel seiner Tätigkeit ist die Mithilfe bei der Erschaffung der Bedingungen für die National, - Kultur, - und Bildungsansprüche, für die vollberechtigte gemeinschaftliche Entwicklung der multinationalen Gemeinden, der Stärkung in der multinationalen Gesellschaft der Atmosphäre des Friedens und der Freundschaft.
 
Das I. Internationales Festival der Auslandsrussen 18. Oktober 2007
Am 18. Oktober 2007 war Frau Eugenie Rempel nach der Einladung der Moskauer Regierung auf der festlichen Zeremonie der Eröffnung des I. Internationalen Festivals der Auslandsrussen „Das russische Lied“ in der Aula der neuen Fundamentalen Bibliothek der Moskauer Staatsuniversität anwesend.
Das Ziel des Festivals ist die Aufbewahrung der russischen eigenständigen Kultur und die Befestigung der Verbindungen der Landsleute mit der historischen Heimat.
In der Maßnahme fanden die schöpferischen Laienkollektive in 4 Musikgenres aus 46 Ländern der Welt statt.
 
Das III. Internationales Forum der Puschkinschulen 16 - 20 Oktober 2007
Ab 16. bis 20. Oktober 2007 fand in Moskau das III. Internationale Forum der Puschkinschulen statt, das dem Jahr der russischen Sprache in der Welt und dem Jahr des Kindes in Moskau widmet. An diesem Forum nahmen die Vertreter der Länder von Europa, Asien und der Nordamerika teil.
Das Ziel des Forums ist das Interesse zum Studium der russischen Sprache im Ausland zu erhöhen, die Aufmerksamkeit auf die Aktualität zum Erlernen des Puschkinschaffens und zur Bewahrung des reichen Nachlasses der russischen Kultur zu ziehen.
Auf dem Forum hielt Frau Eugenie Rempel den Vortrag über die Unterrichtserfahrung der russischen Sprache und der Literatur im Atlant e.V., und auch über die Leistungen und Probleme der Schulbildung in einer vielsprachigen Umgebung.

 
Die Gründungskonferenz der Landesbund russischsprachigen Mitbürger 9. September 2007
Am 9. September fand in Düsseldorf die Gründungskonferenz der Landesbund russischsprachigen Mitbürger des Bundeslandes NRW statt. Die Initiativgruppe bereitete den Entwurf der Charakteristik und das Arbeitsprogramm der Union vor, indem den Beschluss des I. Landsleuteparteitages, der ab 9. bis 10. Juni 2007 in Köln stattfand, ausführte.
Zu dieser Konferenz sammelten sich ca. 50 Teilnehmer aus den verschiedenen Massenorganisationen des Bundeslandes NRW, dabei waren  der Konsul der Russischen Föderation Herr A.V. Fabritschnich und die Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche anwesend.
Am 7. Oktober fand in Köln im Raum der Massenvereinigung Atlant e.V. die 2. Konferenz der Landesbund russischsprachigen Mitbürger statt, wo erneut betont wurde, dass die Landesbund russischsprachigen Mitbürger die Aufgabe der schon funktionierenden Vereinigungen nicht doublieren, sondern als Mittel ihrer Konsolidierung und Koordinierung der Bemühungen dienen, die auf die Integration unserer Landsleute in die deutsche Gesellschaft mit der Bewahrung der Traditions- und Eigenartkultur richtet. In Übereinstimmung mit der in der Charakteristik vorgeschlagenen Struktur der Bund wurden die Mitglieder des Exekutivkomitees (der Vorsitzende Frau E. Rempel) und der Verwaltung (der Vorsitzende Herr D. Rempel) gewählt. Die Aufsicht über die Arbeit der Landesbund russischsprachigen Mitbürger wird der Fürsorgerat verwirklichen, wohin die angesehenen Gesellschaftspolitiker, verdiente Sportler und Künstler sowohl von der deutschen, als auch von der russischen Seite eingeladen wurden.
Die Landesbund russischsprachigen Mitbürger lädt zur Teilnahme alle Interessenten, die Vertreter der Massenorganisationen und Initiativgruppen ein.
 
Der I. Kongress der Landsleute in Deutschland 9 und 10 Juni 2007
Auf Initiative der gesellschaftlichen Vereinigung „Atlant“ fand am 9. und am 10. Juni in Köln der I. Kongress der Landsleute in Deutschland statt. Als Idee des Kongresses ist die Organisation und die Entwicklung der gemeinsamen Tätigkeit der Träger der russischen Sprache und der russischen Kultur, die in und außerhalb Russlands leben, als die unablässige Bedingung der Nationalkonsolidierung ausgerufen worden.
Am Kongress nahmen mehr als 130 Vertreter der Landsleuteorganisationen aus 10 Bundesländer Deutschlands teil. Mit dem Grußwort traten der Bundestagabgeordneter
Herr R. Mützenich, der Landtagsabgeordnete des Bundeslandes NRW Frau I. Hack, der Bevollmächtige von den Aussiedlern und den Nationalminderheiten des Bundeslandes NRW Herr T. Kufen, der Vorsitzende der Vereinigung der Integrationsrate NRW Herr T. Keltek, und auch ständiger Vertreter der Russisch- Orthodoxen Kirche in Deutschland Erzbischof Longin und der Stellvertreter Vorsitzender für Außenverbindungen des Moskauer Patriarchats V. Tschaplin auf.
Auf diesem Kongress hielt Frau E. Rempel den Hauptvortrag. Dabei traten auch der Vertreter des Russischen Friedensfonds Frau E. Sutormina, der Vorsitzender der Kommission der internationalen Zusammenarbeit und der öffentlichen Diplomatie der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation un der Präsident des Fonds „Die Politik“ Herr V. Nikonov, der Vertreter einer Reihe der Landsleuteorganisationen auf.
Im Rahmen des Kongresses wurde von den Vertretern des Ministeriums der Ökonomie und des Ministeriums der Territorialentwicklung der Regierung des Kaliningrader Gebiets die Präsentation des Regionalprogramms des Kaliningrader Gebiets in der Sache der Hilfeleistung der freiwilligen Übersiedlung in Russische Föderation der Landsleute, die im Ausland leben, durchgeführt.
47 Glückwunschschreiben sind an die Adresse des Kongresses eingegangen, darunter von dem Vorsitzender des Europaparlamentes Herrn Hans-Gert Pöttering, von dem Präsidenten des Bundesrates Herrn Harald Ringstorff, von dem Minister der Kultur- und Massenkommunikationen der Russischen Föderation Herrn A. Sokolov, von dem Hauptrabbiner Russlands Herrn A. Schajewitsch, von dem 1.Stellvertreter des Direktors FMS Russlands Herrn Vladimir Kalanda, von dem Vorsitzenden des Internationalen Rates der russischen Landsleute im Ausland den Grafen P. Scheremetjev, von dem Direktor des Moskauer Hauses der Landsleute Herrn J. Kaplun und von vielen anderen.

Am Ende wurde ein Resolutionsprojekt vorbereitet, das von der auf dem Kongress gewählten Arbeitsgruppe mit Berücksichtigung der Abänderungen angefertigt und in öffentlichen Medien veröffentlicht wird.

 
Eröffnung der russischen Bibliothek 3.03.2007
Am 3. März eröffnete der Verein „Atlant e. V.“ offiziell seine russische Bibliothek. Dem Publikum wurden über 3.000 in russischer Sprache veröffentlichte Bücher aus verschiedenster Literaturrichtungen präsentiert. Unter den Besuchern fanden sich auch Ehrengäste ein, u.a. Vizekonsul der russischen Konsulabteilung in Bonn A. Fabritschnych, Erzpriester der Russischen Orthodoxen Kirchengemeinde des Moskauer Patriarchats in Köln Vater German, Vorsitzender der Kölner Ortsgruppe der „Landsmannschaft der Deutschen aus Russland“ Dr. A. Schwab.
 
Das 11. Ökumenische Russische Konzil Vom 5. bis zum 7. März 2007
Vom 5. bis zum 7. März 2007 fand in Moskau das 11. Ökumenische Russische Konzil statt, an dem als einzige deutsche Repräsentantin Eugenie Rempel teilnahm.

Das dreitägige Maßnahmenprogramm, das in der Christ-Erlöser-Kathedrale, im Danilow-Kloster und im Historischen Staatsmuseum in Moskau verlief, behandelte den Gegenstand „Reichtum und Armut: historische Herausforderungen an Russland“.

Das meiste Interesse der Teilnehmer weckte das Thema der Arbeitsgruppe „Naturschätze – Weg zu Reichtum oder Armut? Perspektiven der Wirtschaftsentwicklung Russlands“ auf, mit dem entsprechenden Vortrag trat der Vorsitzende der Abteilung der kirchlichen Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, Metropolit von Smolensk und Kaliningrad Kyrill auf. Das besonders aktuelle Thema im Jahr der russischen Sprache „Russisches Volk, russische Kultur und russische Sprache als Einheitsfaktoren der russischen Gesellschaft und des Staates“ fand ebenfalls großen Anklang. Zu diesem Thema äußerte sich auch Eugenie Rempel. Ihr Vortrag über das Leben der russischsprachigen Bevölkerung in Deutschland sowie über die Notwendigkeit, die russische Sprache und Kultur außerhalb Russlands zu erhalten, wurde mit großem Interesse aufgenommen.
 
Infoabend zum Thema „Problem und Folgen des Drogenkonsums“
In Zusammenarbeit mit „Drogenhilfe e. V. Köln“ fand am 18. Dezember im Rahmes des Projekts „Einstieg ins neue Leben“, dessen Realisierung „Atlant e. V.“ das Programm „Die Gesellschafter“ ermöglicht, ein Infoabend statt. Die Veranstaltung behandelte das Problem und Folgen des Drogenkonsums unter Aussiedlern und Migrante
 
Künstlerabend von Bella Krejnina und Viktor Notschkin 17. November
Am 17. November fand in den Räumlichkeiten des Vereins „Atlant e. V.“ ein Literaturabend statt, in dessen Mittelpunkt das Schaffen von Koautoren Bella Krejnina und Viktor Notschkin aus Köln stand. Ihre Bücher schreiben die beiden Schriftsteller im Genre Fantasy. Die Veröffentlichung ihrer über 40 Werke übernahmen und übernehmen die namhaftesten Verlage Russlands. Bella Krejnina und Viktor Notschkin präsentierten ihr neues Buch „Schönheiten und Werwölfe“. An der Veranstaltung nahmen über 30 Menschen teil, die sich am neuen Werk interessiert zeigten. Anschließend luden die Künstler zu einer Diskussion ein, wo man sich lebhaft über die Tendenzen in der modernen Literatur sowie die Möglichkeiten der Veröffentlichung in Russland austauschen konnte.
 
Integration durch Sport
Im Jahr 2004 wurden in den Räumlichkeiten des Boxclubs SC Colonia 06 unter der Leitung von Yakov Beniaminov, einer russischen Boxgröße, die bereits mehrere Boxmeister herangezogen hatte, integrative Boxgruppen organisiert. Darin trainieren seitdem neben den einheimischen Jugendlichen auch die ussischsprachigen Mädchen und Jungs des „Atlant e. V.“: Sagt man doch, dass der Sport eine universale Sprache ist, die Menschen verbindet, unabhängig von ihrer Herkunft, Bildung, Religion.
In den vergangenen zwei Jahren erreichten unsere Boxer bedeutende Ergebnisse und wurden Meister und Sieger bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften, NRW-Landesmeisterschaften und sogar Vize-Meister bei der Europa-Juniorenmeisterschaft.
 
Aktionstag „Wir in Mülheim - Zusammenleben in Vielfalt“ 6. August 2006
Am 6. August 2006 fand der Aktionstag „Wir in Mülheim - Zusammenleben in Vielfalt“ in der Stadthalle Köln-Mülheim statt. Die Vertreter von mehr als hundert Nationalitäten, die in Mülheim leben, stellten ihre Kultur-, Sport-, sozialen sowie wissenschaftlichen Initiativen und Projekte vor. Der Verein „Atlant“ trat als einer der Initiatoren dieses Festes auf, an dem ca. 90 Organisationen teilnahmen.

Das festliche Konzert zeigte den breiten Umfang an Interessen und Talenten der Bewohner Mülheims – neben klassischen Musikwerken und Volksmelodien bekamen die Besucher des Festes auch moderne Musikrichtungen wie Jazz oder Hip-Hop zu hören.

Tausende Bewohner Mülheims, die das Fest besucht und am Konzert teilgenommen hatten, demonstrierten das reiche künstlerische und schöpferische Potential der mehrnationalen Bevölkerung des Bezirks und lernten kulturelle Traditionen von einander kennen. Das wird zur weiteren Festigung der Freundschaft und zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beitragen.
 
Der Runde Tisch der Landsleute in Wien 30. Mai 2006
Eingeladen vom Unterkomitee für europäische Zusammenarbeit des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma der Russischen Föderation nahmen „Atlant“ -Vertreter am 30. Mai 2006 am Treffen der Landsleute Russlands teil, die gemeinnützige Organisationen und Initiativen in Mittel- und Westeuropa gründeten. Der Runde Tisch fand dieses Jahr in Wien statt und befasste sich mit Fragen, die russischsprachige Landsleute bei der Gründung und dem Werdegang von nicht kommerziellen Organisationen in Europa beweg(t)en. 42 Teilnehmer des Forums, die 11 europäische Länder vorstellten, unter anderem Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Slowenien, die Tschechische und Slowakische Republik, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Zypern, Ungarn, tauschten ihre Meinungen bezüglich der Problemen und Perspektiven ihrer Tätigkeit aus. Darüber hinaus besprachen sie die Möglichkeiten ihrer weiteren Zusammenarbeit. Das Wiener Treffen verlief in einer freundlichen Atmosphäre. Jeder Gast bekam die Gelegenheit, über bereits Erreichtes zu berichten, sich die Probleme von der Seele zu reden, um Rat zu fragen. Am Ende des Forums kam man überein, ein Netzwerk zu bilden, das öffentliche russischsprachige Organisationen Europas vereinigen sollte.
 
Zwei Konzerte zur Unterstützung der Aktion „Wir helfen“ 21. und am 28. Mai 2006
Am 21. und am 28. Mai 2006 veranstaltete „Atlant e. V.“ zur Unterstützung der Aktion „Wir helfen“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ zwei Konzerte begabter kleiner Künstler in Köln und Bonn. Junge Musiker der Klavierschule von Oleg Krimer beeindruckten das Publikum mit ihrer künstlerischen Begeisterung und bemerkenswerter Beherrschung der Musikinstrumente. Wiederholt kamen das hohe schöpferische Potential der Zöglinge der Musikschule und das pädagogische Talent der Lehrer zur Geltung. Belohnt wurden die jungen Musiker mit dem Beifall der Zuhörer, und das von den dankbaren Konzertbesuchern gespendete Geld, 630 Euro, kam minderjährigen allein erziehenden Müttern zugute.
 
Künstlerabend zum Tag der Befreiung Europas vom Faschismus 05.05.2006
Am 05.05.2006 fand in „Atlant e. V.“ ein Künstlerabend statt, der dem Tag der Befreiung Europas vom Faschismus gewidmet war. Zu hören waren Kriegsgedichte und -lieder, Berichte von Zeugen, von Veteranen des Zweiten Weltkrieges, die das Schicksal auf verschiedene Frontseiten verschlagen hatte. Junge Ghetto-Gefangene und Überlebende der Arbeitsarmee, die Folter der Stalins Lager ausgehalten hatten, erzählten auch ihre Lebensgeschichten.
Leute verschiedenen Alters, die den Vereinssaal füllten, verfolgten mit großem Interesse und Mitgefühl Erinnerungen der Veteranen, auch die von Klaus Fritsche, wessen Memoiren auf Russisch und Deutsch veröffentlicht sind. Das Publikum sang Lieder mit, die jedem seit seiner Kindheit bekannt sind.
Die zum Leben erweckten Erinnerungen ließen keinen gleichgültig, der Saal begrüßte mit Beifall Kriegszeugen und Liedersänger. Anders konnte es auch nicht sein, denn das ist mehr als unsere Geschichte, das ist unser gemeinsames Schicksal.
 
Premiere des Jugendtheaters 30 April 2006
Im Saal der Friedenskirche fand am 30. April 2006 die Premiere des Jugendtheaters statt, das regelmäßig in „Atlant“ probt. Junge Schauspieler, die von der Dipl.-Theaterwissenschaftlerin Natalya Suvorova unterrichtet und geleitet werden, spielten das Drama von Friedrich Schiller „Maria Stuart“.
Anhand des in Originalsprache aufgeführten Theaterstücks ließen sich die Talente unserer jungen Landsleute schön demonstrieren. Obwohl das Theaterstudio erst vor kurzem gegründet wurde, kann das Debüt zweifelsfrei als gelungen bezeichnen werden. Der große Beifall des Publikums bestätigte dies. Das lebendige, emotionale und aufrichtige Schauspiel der jungen Künstler, schöne Kostüme, die Inszenierung in der besten Tradition der russischen Bühnenkunst hinterließen sowohl bei den russischsprachigen als auch bei den einheimischen Zuschauern einen ausgezeichneten Eindruck.
 
Präsentation der Initiativen und Vereinen aus Köln und Umgebung 29 April 2006
Am 29. April 2006 organisierte „Atlant“ im Internationalen Zentrum der Caritas die Präsentation der Initiativen und Vereinen aus Köln und Umgebung, deren Arbeit sich an die Migranten aus den GUS-Staaten und Osteuropa richtet. Das Ziel dieser Aktion war, die Organisationen von Spätaussiedlern und anderen Auswanderern mit ihrer Tätigkeit vorzustellen. 18 Teilnehmer informierten zahlreiche Besucher der Präsentation über eigene bisher erbrachte Leistungen und Zukunftspläne, tauschten untereinander Erfahrungen aus.
Die Präsentation verlief in Form eines Konzerts, wobei musikalische Auftritte von kurzen offiziellen Reden abgelöst wurden. An das Publikum wandten sich unter anderem SPD-Bundestagabgeordnete Lale Akgün sowie Integrationsbeauftragter des Landes NRW Thomas Kufen.
Am Konzert nahmen Sänger, Tänzer, Musiker teil, zu hören waren Lieder in russischer, ukrainischer, deutscher, jüdischer Sprache. Junge Schauspieler des Theaterstudios, das unter dem Dach von „Atlant“ gegründet wurde, führten Ausschnitte aus dem Drama von Friedrich Schiller „Maria Stuart“ in Originalsprache auf.
 
Hohe Auszeichnung Oktober 2005
Am 20. Oktober 2005 wurde „Atlant e. V.“ die Heinz-Kühn-Medalie verliehen. Diese Auszeichnung bekommen seit 1993 Persönlichkeiten und Initiativen, die sich in ihrem alltäglichen Engagement für die Integration anderssprachiger und kulturell anders geprägter Nachbarn in herausragender Art und Weise eingesetzt haben und somit einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in unserem Land geleistet haben. „Atlant e. V. ist die erste russischsprachige Organisation, die sich solch einer Auszeichnung als würdig erwies.
 
Besuch des Bundesabgeordneten 2. Mai 2005
Am 2. Mai 2005 erstattete der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Kemper „Atlant e. V.“ einen Besuch ab. Herr Kemper besichtigte die Ausstellung von Michael Krain, wohnte dem Deutsch- und Englisch- sowie Kunstunterricht bei. Anschließend hatten die Verein-Mitglieder und alle Besucher die Gelegenheit, an den Bundestagsabgeordneten ihre zahlreichen Fragen zu stellen.
 
Kinderheim in der Ukraine
87 Waisen im Vorschulalter leben im Kinderheim im ukrainischen Dorf Krasnokutstk (Gebiet Charkow). Dort arbeiten gutherzige, mitfühlende Menschen, die sich um kleine Zöglinge wie um eigene Kinder kümmern. Im gemütlich eingerichteten Kinderheim gibt man den Kleinen das Gefühl von Geborgenheit und Wärme.

Als wir noch in der Ukraine lebten, halfen wir - wie auch andere Dorfbewohner - dem Kinderheim, womit wir konnten – hauptsächlich, mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.

Aber auch die Übersiedlung nach Deutschland ließ uns die kleinen Zöglinge des Kinderheims keinesfalls vergessen. Die Geschichte dieses Kinderheims bewegte auch die Mitarbeiter von Caritas Bruno. Sie stellten eine Sparbüchse auf, um den Caritas-Besucher eine Spendemöglichkeit zu bieten. Als unser Verein „Atlant“ seine Tore geöffnet hatte, stellten auch wir eine solche Spardose auf. Das gesammelte Geld, 300-350 Euro, bringen wir jeden Sommer nach Charkow. Die Mitarbeiter des Kinderheimes teilen uns mit, was die Kinder brauchen, und wir besorgen für die Knirpse Kleidung, Schuhe, Süßigkeiten.

Die Kleinen warten auf unsere Ankunft, freuen sich jedes Mal, wenn wir kommen. Unsere Geschenke bedeuten ihnen sehr viel. Für die Kinder, die keine Familie haben, ist es wichtig zu wissen, dass man sich um sie kümmert, sich an sie erinnert, dass jemand, obwohl ein Unbekannter, an sie denkt.

Wir wollen allen danken, die das Schicksal der kleinen Zöglinge des Kinderheims nicht gleichgültig ließ. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer in Deutschland 0221/6406780 oder in der Ukraine 00380575692675.
Falls Sie dem Kinderheim eine Spende überweisen möchten, so können Sie das auf das folgende Konto tun:

Stadtsparkasse Koln
BLZ: 370 501 98
Konto-Nr.: 35992148
 
 
 
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